Eduard Runde (v.r.) und Kirsten Schneidewind nahmen stellvertretend für das Projekt WiesenWunder eine Spende in Höhe von 1.000 Euro von Stadtwerke-Geschäftsführer Daniel Georg in Empfang. Auf der Wiese im Hintergrund soll in diesem Jahr der Lehrgarten entstehen. - Foto: Stadtwerke Tecklenburger Land
Eduard Runde (v.r.) und Kirsten Schneidewind nahmen stellvertretend für das Projekt WiesenWunder eine Spende in Höhe von 1.000 Euro von Stadtwerke-Geschäftsführer Daniel Georg in Empfang. Auf der Wiese im Hintergrund soll in diesem Jahr der Lehrgarten entstehen. - Foto: Stadtwerke Tecklenburger Land

Stadtwerke Tecklenburger Land spenden für Lehrgarten in Riesenbeck

Auch wenn am Tag der Spendenvergabe noch winterliches Aprilwetter vorherrscht, lässt sich erahnen, welch Lebensräume in unmittelbarer Nachbarschaft von Hof Lammers in Hörstel-Riesenbeck entstehen und bereits entstanden sind. Unter dem klangvollen Namen WiesenWunder verwirklicht eine Arbeitsgruppe des Heimatvereins Riesenbeck einen echten Traum von Lebensräumen für die heimische Flora und Fauna mit Streuobstwiese und Natur-Lehrgarten. Die Stadtwerke Tecklenburger Land unterstützen das Projekt mit einer Spende in Höhe von 1.000 Euro.

„Ihr Projekt passt zu unserem Leitbild als Stadtwerke Tecklenburger Land“, sagte Daniel Georg, Geschäftsführer der Stadtwerke Tecklenburger Land Energie GmbH, der das Geld nun an Kerstin Schneidewind, Eduard Runde und Stephan Beermann überreichte. „Das Projekt ist ein Zeichen für echtes regionales bürgerschaftliches Engagement, es geht um Naturschutz und das Wichtigste: Sie nehmen die nachfolgende Generation mit“, so Daniel Georg. Kerstin Schneidewind ist in der Projektgruppe – gemeinsam mit Klaus Lustig – zuständig für die pädagogische Zusammenarbeit mit Kindertageseinrichtungen und Schulen. „Wir möchten nicht nur die Kinder, sondern auch deren Eltern erreichen und für das Thema Naturschutz im eigenen Umfeld sensibilisieren“, sagt sie. Sie hofft, dass sich viele Bürger ein Beispiel nehmen und im eigenen Garten Lebensräume für die heimische Tier- und Pflanzenwelt schaffen.

Streuobstwiese mit 80 Obstbäumen

Das Projekt WiesenWunder lebt vor allem durch seine drei Komponenten, erklärt Stephan Beermann, Fachbereichsleiter Denkmal-, Natur- und Landschaftspflege im Heimatverein Riesenbeck. „Das ist zum einen das Begegnungszentrum Lammers Hof, wo man zusammenkommen und auch Seminare organisieren kann, zum anderen geht es um die große Streuobstwiese und dazu den Lehrgarten.“  Bis dort die ersten Lehrveranstaltungen starten können, gibt es noch viel zu tun für die Mitglieder der Arbeitsgruppe. Nachdem die Aktiven im vergangenen Jahr eine riesige Streuobstwiese mit knapp 80 Obstbäumen angelegt haben, möchten sie in diesem Jahr den Natur-Lehrgarten mit Mitmach-Gärten, Blühflächen, Flachgewässer und Stein-Nischen auf den Weg bringen. Rund 40 Mitstreiter unter anderem aus dem Heimatverein, Schulen und Kindertagesstätten sowie Imker und Naturschützer engagieren sich für das Projekt WiesenWunder. Etwa 15 Mitglieder zählt die Arbeitsgruppe, die regelmäßig Arbeitseinsätze auf dem Gelände organisiert und die Aktivitäten koordiniert.

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