Phoenix Contact CEO Frank Stührenberg während der digitalen Pressekonferenz. - Foto: Phoenix Contact
Phoenix Contact CEO Frank Stührenberg während der digitalen Pressekonferenz. - Foto: Phoenix Contact

Phoenix Contact verzeichnet zweistelligen Zuwachs im Auftragseingang

Anlässlich einer digitalen Pressekonferenz von Phoenix Contact sprach CEO Frank Stührenberg über das vergangene Geschäftsjahr und gab erste wirtschaftliche Entwicklungen im laufenden Jahr bekannt. Mit einer Steigerung von 20 Prozent im Auftragseingang zeigte er sich zuversichtlich, dass das Unternehmen 2021 einen Umsatzzuwachs im oberen einstelligen Bereich verzeichnen könne.   

„Das vergangene Geschäftsjahr war geprägt durch Covid19. Der Schutz der Mitarbeitenden hatte höchste Priorität. Mit mobilem Arbeiten und Sicherheitsvorkehrungen in Produktion und Logistik haben wir eine Infektionskette verhindern können“, so Stührenberg. Ein eignes Testzentrum, in dem durchschnittlich 300 Tests pro Woche durchgeführt wurden, habe ebenfalls dazu beigetragen. Lieferungen konnten durch eine weltweite Zusammenarbeit in der Unternehmensgruppe eingehalten werden, die Transportkosten haben sich durch den häufigen Wechsel der Transportwege erhöht. „Insgesamt konnten wir das Geschäftsjahr 2020 mit einem moderaten Umsatzrückgang von 3,6 Prozent abschließen“, resümiert Frank Stührenberg. “Weltweit haben wir ein uneinheitliches Niveau erlebt.“ Während China mit einem Plus von 9,8 Prozent abschließen konnte, erreichte die USA einen Umsatzrückgang von 10 Prozent. 2020 wurden 2,4 Milliarden Umsatz getätigt. Das Unternehmen beschäftigte 17.100 Mitarbeiter weltweit.

Das Investitionsvolumen umfasste 150 Millionen Euro. Am Stammsitz in Blomberg wurde die Logistik und am süddeutschen Standort in Herrenberg die Produktion und Logistik erweitert. Im chinesischen Nanjing wurde ein Produktions- und Logistikzentrum mit 42.000 qm errichtet. Anfang dieses Jahres konnte Phoenix Contact E-Mobility bereits seinen neuen Standort in Polen in Betrieb nehmen. Auf 15.000 qm werden hier AC- und DC-Ladekabel gefertigt. Die Tochtergesellschaft mit aktuell 340 Mitarbeitenden erwartet für 2021 einen Umsatz von mehr als 100 Millionen Euro. Die Investitionen der Phoenix Contact-Gruppe werden sich im Jahr 2021 auf 7 Prozent des Umsatzes belaufen.

Vom 12. bis 16. April findet die Hannover Messe Digital statt, bei der auch das Unternehmen seine neuesten Produkte und Technologien vorstellt. Phoenix Contact wurde für die Technologie-Neuheit Near-Fi für den Hermes Award 2021, dem Industriepreis, mit dem die Deutsche Messe AG Produkte oder Lösungen mit einem hohen technologischen Innovationsgrad auszeichnet, nominiert. Mit dieser Technologie können Daten und Energie kontaktlos über die Luft -mit einem Abstand von bis zu 10 mm- latenzfrei in Echtzeit übertragen werden. Ihren ersten Einsatz erfährt die Technologie in den neuen NearFi-Kopplern. Sie werden beispielsweise bei Industrierobotern genutzt, um einen Werkzeugwechsel zu vereinfachen. Die Koppler ersetzen hier verschleißanfällige Steckverbindungen.

Neben der Hannover Messe Digital bietet Phoenix Contact wieder sein eigenes digitales Format „Dialog Days“ als Plattform an, um sich mit seinen Kunden und Interessenten auszutauschen und neue Technologien und Produkte vorzustellen. „Natürlich ist ein persönlicher Kontakt durch nichts zu ersetzen“, so Stührenberg. „Über Guided Tours und Live-Chats wollen wir den Besuchern trotzdem einen unmittelbareren Dialog bieten.“  

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