Die Absichtserklärung zur Realisierung einer Wasserstoff-Produktionsanlage im Hansa-BusinessPark Münster ist unterzeichnet. Zu den Initiatoren gehören Andreas Weisheit (4.v.l.), Tobias Rieken (l.) und Nicolas Dohn (3.v.r.), alle Westfalen AG, Sebastian Jurczyk (4.v.r.) und Judith Luig (5.v.l.), beide Stadtwerke Münster GmbH, Alexandra Rösing (2.v.r.) und Franz Süberkrüb (r.), beide Stadtnetze Münster GmbH, sowie Saskia Wessel (2.v.l.) von der Fraunhofer-Einrichtung Forschungsfertigung Batteriezelle FFB. Matthias Günnewig (3.v.l.) von der Technologieförderung Münster GmbH wird eine Machbarkeitsstudie in die Wege leiten. Enno Fuchs (5.v.r.) von der Wirtschaftsförderung Münster GmbH nahm auch an diesem Kick-off-Termin teil. (Foto: Wirtschaftsförderung Münster GmbH/Martin Rühle)
Die Absichtserklärung zur Realisierung einer Wasserstoff-Produktionsanlage im Hansa-BusinessPark Münster ist unterzeichnet. Zu den Initiatoren gehören Andreas Weisheit (4.v.l.), Tobias Rieken (l.) und Nicolas Dohn (3.v.r.), alle Westfalen AG, Sebastian Jurczyk (4.v.r.) und Judith Luig (5.v.l.), beide Stadtwerke Münster GmbH, Alexandra Rösing (2.v.r.) und Franz Süberkrüb (r.), beide Stadtnetze Münster GmbH, sowie Saskia Wessel (2.v.l.) von der Fraunhofer-Einrichtung Forschungsfertigung Batteriezelle FFB. Matthias Günnewig (3.v.l.) von der Technologieförderung Münster GmbH wird eine Machbarkeitsstudie in die Wege leiten. Enno Fuchs (5.v.r.) von der Wirtschaftsförderung Münster GmbH nahm auch an diesem Kick-off-Termin teil. (Foto: Wirtschaftsförderung Münster GmbH/Martin Rühle)

Im Hansa-BusinessPark soll Wasserstoff für die Batterieforschung produziert werden

Das Potenzial von Wasserstoff zur Sicherung der Energieversorgung ist unbestritten. Angesichts der rasant steigenden Preise hat das Thema der grünen H2-Erzeugung in Münster, konkret im Hansa-BusinessPark, nun nochmals deutlich an Fahrt aufgenommen. Den Vorstoß zur Realisierung einer hochleistungsfähigen Anlage machen die Westfalen AG in Kooperation mit der Stadtwerke Münster GmbH, der Stadtnetze Münster GmbH und der Fraunhofer FFB.

Die Produktion soll, wie jetzt in einer Absichtserklärung unterzeichnet, optimalerweise im Jahr 2025 in Betrieb gehen und Wasserstoff in größeren Mengen erzeugen. Dieser Zeitpunkt deckt sich in etwa mit dem Start der Batterieforschungsfabrik der Fraunhofer-Gesellschaft, die am stärksten von der Wasserstoffproduktion im südlichsten Gewerbegebiet der Stadt profitieren würde. Eine Machbarkeitsstudie in Regie der Technologieförderung Münster soll klären, wie das Projekt unter Beteiligung weiterer Nutzer umgesetzt werden kann.

„Der heutige Kooperationsvertrag zeugt von einer großen Entschlossenheit, die Transformation und Energiewende bedeutend mitgestalten zu wollen“, erklärt Andreas Weisheit, Leiter des Geschäftsbereichs Gase bei der Westfalen AG. „Die Partner verfügen alle über überdurchschnittliches Wissen und eine besonders hohe Spezialisierung auf ihren Gebieten. Das sind beste Voraussetzungen für dieses ambitionierte Vorhaben“, meint Stadtwerke-Geschäftsführer Sebastian Jurczyk optimistisch. Die Idee ist, dass die städtischen Töchter Stadtwerke und Stadtnetze die Westfalen AG mit grünem Strom zum Betrieb der Wasserstofferzeugungsanlage beliefern. Die Fraunhofer Forschungsfertigung Batteriezelle FFB würde Hauptabnehmer.

Zudem will die Stadtnetze Münster GmbH die Einspeisung beziehungsweise Beimischung ins Erdgasnetz prüfen. Das kann auch zu der potenziellen Umwidmung bestehender Erdgasleitungen oder zum Neubau von Leitungen zum ausschließlichen Transport von grünem Wasserstoff führen.

Zur Umsetzung des Vorhabens wird die Technologieförderung Münster GmbH (TFM) eine Machbarkeitsstudie in Auftrag geben. Sie bildet das Konzept entlang der gesamten Wertschöpfungskette von der Erzeugung des Stroms bis zur Herstellung und Nutzung von grünem Wasserstoff ab. So soll geprüft werden können, ob die potenziellen Wasserstoff-Kunden, insbesondere die Batterieforschungsfabrik und weitere Verbraucher, optimal mit Wasserstoff versorgt werden. „Neben technischen Anforderungen soll die Studie auch eine überschlägige Wirtschaftlichkeits-betrachtung und geeignete Förderprogramme beinhalten“, erklärt TFM-Geschäftsleiter Matthias Günnewig.

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WIR Redaktion

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