Studienpreis für Absolventen der Lebensmittelchemie

Mit dem Studienpreis für Lebensmittelchemie hat das Prüf-, Analytik- und Beratungsunternehmen WESSLING Gruppe in diesem Jahr Bernd Osteresch (MSc Lebensmittelchemie) ausgezeichnet. Damit wird seine herausragende Abschlussarbeit gewürdigt.

Der Preis in Höhe von 1000 Euro wurde jetzt bei der Verleihung der Masterurkunden im Institut für Lebensmittelchemie der Westfälischen Wilhelms- Universität Münster verliehen. Bernd Osteresch erfülle in seiner Masterarbeit gleichermaßen hohe wissenschaftliche Ansprüche als auch habe sie praktische Relevanz, lautete die Begründung der Jury für ihre Entscheidung.

„Als akkreditiertes Labor im Bereich Lebensmittelanalytik sorgt WESSLING für die Sicherheit und Qualität von Lebensmitteln und Produkten zum Wohle des Verbrauchers. Deshalb ist es uns ein Anliegen, das wissenschaftliche Know-how und innovative Ideen des Nachwuchses in der Lebensmittelchemie zu fördern“, gratulierte Diana Weßling, Gesellschafterin des internationalen Familienunternehmens, dem Preisträger.

Bernd Osteresch beschäftigte sich in seiner Masterarbeit mit Untersuchungen zur Belastung des Verbrauchers mit dem Mykotoxin Ochratoxin A. Dieses Schimmelpilzgift ist in Lebensmitteln nachweisbar, wobei Getreideprodukte, Kaffee, Kakao und Wein von besonderer Bedeutung sind. Ziel seiner Untersuchung war es, potenzielle Auswirkungen für den Verbraucher abzuschätzen. Für diese Untersuchung hat Bernd Osteresch eine Schnellmethode entwickelt, die mit minimalem Aufwand verlässliche Ergebnisse liefert. Für die neu entwickelte Methode ist lediglich ein Bluttropfen (zum Beispiel aus der Fingerkuppe) notwendig, der mit Hilfe eines hochempfindlichen Massenspektrometers analysiert wird. In einer Pilotstudie mit 50 Probanden konnte gezeigt werden, dass Ochratoxin A in allen Proben im Spurenbereich nachweisbar war.

WESSLING gehört europaweit zu den führenden Analytik-, Prüf- und Beratungsunternehmen. Über 1200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten in acht europäischen Ländern und China an einer kontinuierlichen Verbesserung von Umwelt- und Gesundheitsschutz, Qualität und Sicherheit von Produkten und Prozessen. Seit der Gründung 1983 durch Dr. Erwin Weßling in Altenberge hat das Familienunternehmen ständig wichtige Impulse gegeben und Innovationen entwickelt. WESSLING ist konsequent auf Know-how-Transfer ausgerichtet. Daher findet ein reger Erfahrungsaustausch und Kooperationen mit Universitäten und Fachhochschulen statt sowie Beteiligungen an Forschungs- und Entwicklungsprojekten und Mitarbeit in DIN- und Fachausschüssen.

www.wessling.de

Veröffentlicht von

Sascha Brinkdöpke

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