Gratulierten der FHDW zum 25-jährigen Jubiläum. (Foto: FHDW)
Gratulierten der FHDW zum 25-jährigen Jubiläum. (Foto: FHDW)

25 Jahre FHDW: Erfolgsorientiert und persönlich

Paderborn. Rund 7.000 Studierende haben in den vergangenen 25 Jahren ihren Abschluss an der Fachhochschule der Wirtschaft (FHDW) gemacht. „Dabei hatten fast alle schon ihren Arbeitsvertrag in der Tasche“, so Professor Stefan Nieland, Präsident der FHDW in NRW beim Festakt zum 25-jährigen Geburtstag.

Stellvertretend für diese Absolventen gratulierten Carsten Linnemann, Mitglied des Deutschen Bundestags und Vorsitzender der CDU/CSU-Mittel-standsvereinigung, sowie Peter Schriewersmann, Key Account Director United Kingdom bei arvato. Beide bewerteten ihr Studium an der FHDW als eine Initialzündung für ihre Karriere. Linnemann sagte darüber hinaus, „dass die FHDW einen weiten akademischen Horizont und durch die Praxisphasen einen gesunden Menschenverstand vermittelt.“

Die Gründung der FHDW

„Genau das war der Plan bei der Gründung der FHDW: jungen Menschen eine gute Basis für die Karriere zu bieten“, sagten Nieland und Georg Herrmann, Geschäftsführer der FHDW in NRW. „Damals war die FHDW eine der ersten privaten Hochschulen in NRW, abgesehen von den kirchlichen Hochschulen. Erster zu sein beim Studienangebot, war immer unser Ziel.“ Als erste Hochschule bot die Fachhochschule duale Diplom-Studiengänge an und als erste schuf sie ein Angebot für berufsbegleitende Studiengänge in NRW sowie zusammen mit der Telekom einen Studiengang mit integriertem E-Learning. Ebenso gelang der FHDW am schnellsten die Umstellung von Diplom- auf Bachelor- und Masterstudiengänge. „Vorne zu sein, das ist auch unsere Marschrichtung für die Zukunft“, betonten die beiden FHDW-Verantwortlichen.

Wesentlicher Bestandteil für das Studium an der FHDW sind die Partner-schaften mit insgesamt 650 Unternehmen, bei denen die Studierenden ihre 3-monatigen Praxisphasen pro Semester absolvieren. „Zusammen mit diesen Firmen entwickeln wir unsere Studiengänge, mit langfristigen Perspek-tiven. Letztlich ist der Bedarf in den Unternehmen dafür verantwortlich, dass unsere Studienangebote marktgerecht sind.

Die FHDW hilft den Un- ternehmen beim Finden, Binden und Entwickeln von Fach- und Führungs-kräften“, erläuterten Nieland und Herrmann. Das kann so weit gehen, dass spezielle Angebote für einzelne Unternehmen konzipiert werden. Wie das Beispiel Bertelsmann zeigt: Hier wurde ein Programm aufgelegt, dass die interne Ausbildung bei Bertelsmann und das Studium an der Fachhochschule eng miteinander verzahnt, wie Klaus Röttger, Leiter kaufmännische Ausbildung Bertelsmann, sagte. Oft werden diese Studiengänge auch als Blaupause für andere Unternehmen genutzt.

Weitere Glückwünsche zum 25-jährigen Jubiläum kamen von Dr. Friedrich Keine, Vorstand des Fördervereins der FHDW und Vorstand der Verbund-Volksbank OWL. Der Förderverein zeichnet insbesondere innovative Abschlussarbeiten an der FHDW aus. Dass diese Auszeichnungen den Namen „Franz-Wagner-Preis“ tragen, ist mehr als eine Erinnerung an einen der Gründerväter der Fachhochschule. Professor Wagner stand der FHDW fast 20 Jahre als Lenker und Vordenker vor.

Für Nieland steht fest, dass „er die Grundlage für alle Entwicklungen an der FHDW gelegt hat. Diese Grundlagen sind es, die uns auch heute noch erfolgreich am Markt agieren lassen.“ Auch wenn sich die Hochschullandschaft weiter dynamisch entwickele und „uns immer wieder vor neue Herausforderungen stellt. Aber das ist letztlich unser Selbstverständnis: Erster zu sein, persönlich und mit Erfolg“, stimmten Nieland und Herrmann zusammenfassend überein.

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Veröffentlicht von

Sascha Brinkdöpke

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