Wolfgang Fritsch-Albert wird 70 – Seit fast 40 Jahren Vorstandsvorsitzender der Westfalen Gruppe

Wolfgang Fritsch-Albert, Vorstandsvorsitzender der Westfalen Gruppe. (Foto: Westfalen AG)
Wolfgang Fritsch-Albert, Vorstandsvorsitzender der Westfalen Gruppe. (Foto: Westfalen AG)

Mitte November vollendete Wolfgang Fritsch-Albert, Vorstandsvorsitzender der Westfalen Gruppe, sein 70. Lebensjahr. Der gelernte Bankkaufmann und Betriebswirt wurde 1974 Vorstandsmitglied und drei Jahre später Vorstandsvorsitzender des Münsteraner Familienunternehmens.

Höchst erfolgreiche Unternehmensentwicklung

Fritsch-Albert führt das 1923 gegründete Familienunternehmen in dritter Generation. Unter seiner Leitung wuchs die Westfalen Gruppe vom regional tätigen Hersteller technischer Gase, Flüssiggasversorger und Tankstellen- betreiber zur europaweit tätigen Unternehmensgruppe mit knapp 1.700 Beschäftigten. Allein in Münster bietet die Westfalen Gruppe mehr als 840 Menschen einen Arbeitsplatz, darunter 67 Auszubildende. Der Umsatz stieg von umgerechnet 100 Millionen Euro im Jahr 1974 auf 1,7 Milliarden Euro im Jahr 2015. Aktuell betreibt das Unternehmen mit rund 260 Stationen das größte Netz konzernunabhängiger Markentankstellen in Deutschland. Im Bereich Energieversorgung ist die Westfalen Gruppe einer der führenden Flüssiggasversorger. Mit der Produktion und dem Vertrieb von Gasen für Medizin, Labor, Industrie, Handwerk sowie für die Lebensmittelindustrie ist sie in Deutschland und sieben weiteren europäischen Staaten präsent.

Familienunternehmer aus Überzeugung

Fritsch-Albert bekennt sich klar zum Unternehmertum: „Meine Arbeit ist für mich Überzeugung und Berufung.“ Als Konsequenz daraus engagiert er sich seit Jahren für die Belange der Familienunternehmen, unter anderem im Verband „Die Familienunternehmer e.V.“ und im Institut für Familien- unternehmen der Universität Witten/Herdecke. Bis 1995 war er zudem Vorstandsvorsitzender des Deutschen Verbandes Flüssiggas (DVFG). Von 1997 bis 2006 führte er den Bundesverband mittelständischer Mineralölunternehmen (UNITI), seit 2006 ist er dessen Ehrenvorsitzender. Als Beiratsmitglied der Fachhochschule Münster setzt er sich für eine verstärkte Kooperation zwischen Hochschule und Wirtschaft ein. Er ist Träger des Bundesverdienstkreuzes und als ehrenamtlicher Handelsrichter tätig. 2013 wurde ihm der Wirtschaftspreis der Stadt Münster durch Oberbürgermeister Markus Lewe verliehen. Im vergangenen Jahr erhielt er den Ehrenpreis der Tankstellenbranche, insbesondere für seine Bereitschaft, neue Wege in der Konzeption von Tankstellen zu gehen.

In seiner Freizeit zeigt sich Fritsch-Albert sportlich und naturverbunden. Nordic Walking und Radfahren gehören zu seinen Aktivitäten. Seine Passion gilt jedoch der Jagd, was für ihn vor allem auch Hege und Pflege bedeutet.

Den Blick immer nach vorn

Nach eigenem Bekunden hat Fritsch-Albert weiterhin Freude an unternehmerischen Herausforderungen und widmet sich unter anderem der Marktreife von alternativen Antriebsenergien, wie etwa Wasserstoff, zur Sicherstellung unserer CO2-neutralen Mobilität von morgen. Das geplante weitere Unternehmenswachstum soll sowohl durch die Erschließung neuer Auslandsmärkte erfolgen als auch durch neue Geschäftsfelder und Vertriebsmodelle, die die Westfalen Gruppe noch stärker als Vollversorger in der Energiewirtschaft definieren.

Fritsch-Albert ist verheiratet und hat zwei erwachsene Kinder. Sein Sohn Alexander ist als Vertreter der vierten Familiengeneration bereits im Unternehmen tätig.

www.westfalen.com

Veröffentlicht von

Sascha Brinkdöpke

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