Unendliche Geschichte

Liebe Leserinnen und Leser, Eine unendliche Geschichte scheint der Haushalt der USA zu werden. Immer mehr Schulden belasten den Staatshaushalt. Geeignete Sparprogramme sind nicht in Sicht. Kommt jetzt die nächste große „Finanzblase?

Kein seriöser Ökonom kann die Folgen einer Staatspleite der USA für die gesamte Weltwirtschaft voraussagen. Solange die amerikanische Bankensoftware genug „numerische Stellen“ für weiteres frisches Geld hat, wird weiter eine „0“ nach der anderen angehängt. Was ich mich persönlich nur Frage: Warum vertraut die Weltwirtschaft immer noch in den Dollar als Weltwährung? Wahrscheinlich ist es eine Frage des „müssen“ und nicht des „wollen“. Die Angst vor einer Staatspleite der USA lähmt die Handlungsfähigkeit aller Staaten, also wird tatenlos zugeschaut wie das System konterkariert wird. Eine „Schuldenbremse“ gibt es schon sehr viel länger in den USA als in Deutschland, aber die Politik nimmt diese nicht wirklich ernst. Zahlungsfähig bleiben die USA unter anderem nur, weil das Zinsniveau künstlich durch die FED niedrig gehalten wird. Solch ein volkswirtschaftliches Szenario kann sich nur die USA leisten, weil es zu groß für das internationale Finanzsystem geworden ist. Für Staaten sollten die gleichen Kriterien herangezogen werden, wie für Großbanken angedacht ist. Dazu wird es aber nicht kommen. Mit den überdimensionalen Schulden behalten die USA die Macht in der Hand und können damit die Geschicke in der Welt weiterhin lenken. Die unendliche Geschichte geht weiter.

Ihr

Peer-Michael Preß
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Peer-Michael Preß

Peer-Michael Preß – Engagement für die Unternehmerinnen und Unternehmer in der Region seit fast 20 Jahren. Als geschäftsführender Gesellschafter des Unternehmens Press Medien GmbH & Co. KG in Detmold ist er in den Geschäftsfeldern Magazin- und Fachbuchverlag, Druckdienstleistungen und Projektagentur tätig. Seine persönlichen Themenschwerpunkte sind B2B-Marketing, Medien und Kommunikationsstrategien.

Sie erreichen Peer-Michael Preß unter:

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