Schimmelpilzgift nachgewiesen: Preis für Lebensmittelchemikerin

(v. l.) Prof. Dr. Hans-Ulrich Humpf, Institut für Lebensmittelchemie der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster, Preisträgerin Rebekka Tien, Dr. Andreas Finger, Leiter Geschäftsfeld Lebensmittel und Futtermittel, und Florian Weßling, Geschäftsführender Gesellschafter der WESSLING Gruppe (Foto: WWU/Peter Dziemba)
(v. l.) Prof. Dr. Hans-Ulrich Humpf, Institut für Lebensmittelchemie der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster, Preisträgerin Rebekka Tien, Dr. Andreas Finger, Leiter Geschäftsfeld Lebensmittel und Futtermittel, und Florian Weßling, Geschäftsführender Gesellschafter der WESSLING Gruppe (Foto: WWU/Peter Dziemba)

Erneut hat das Prüf-, Analytik- und Beratungsunternehmen WESSLING Gruppe den Studienpreis für Lebensmittelchemie verliehen. In diesem Jahr wurde Rebekka Tien für ihre herausragende Masterarbeit zu Alternaria-Toxinen ausgezeichnet. 1000 Euro Preisgeld sind mit dem Studienpreis verknüpft. Nun wurde er im Rahmen einer Feierstunde im Institut für Lebensmittelchemie der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster an die stolze Gewinnerin verliehen.

„Es freut uns sehr, das wissenschaftliche Know-how junger Wissenschaftler im Bereich Lebensmittelchemie zu fördern. Denn als akkreditiertes Labor im Bereich Lebensmittelanalytik sorgt WESSLING jeden Tag für Sicherheit und Qualität von Lebensmitteln und Produkten zum Wohle des Verbrauchers“, erläutert Florian Weßling, Geschäftsführender Gesellschafter, das Engagement für den Nachwuchs.

In ihrer Arbeit untersuchte Rebekka Tien die Aufnahme und Umwandlung von Schimmelpilzgiften, sogenannten Toxinen, der Gattung Alternaria sowohl im menschlichen Organismus als auch in Pflanzen. Lebensmittel wie zum Beispiel Gemüse oder Getreide können von Alternaria-Toxinen befallen werden. Da diese Schimmelpilze auch für den Menschen ein gesundheitliches Risiko darstellen können, ist ihr Nachweis durch Lebensmittelanalytik von besonderer Wichtigkeit. Rebekka Tien gelang es erstmals, deren Vorkommen in menschlichen Urinproben nachzuweisen. Auch über die Wurzel könnten Tomaten einige der Toxine aufnehmen, fand die Lebensmittelchemikerin heraus. Hierdurch können sie Mengen von Toxinen enthalten, jedoch ohne sichtbaren Schimmelbefall.

Seit der Gründung 1983 ist das Familienunternehmen WESSLING konsequent auf Know- how-Transfer ausgerichtet. Gegründet 1983 mit Unternehmenszentrale in Altenberge arbeiten in acht europäischen Ländern und China 1200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für die nachhaltige Verbesserung von Lebensqualität. Reger Erfahrungsaustausch und Kooperation mit Universitäten und Fachhochschulen gehört zum Selbstverständnis der WESSLING Experten, genauso wie die Beteiligungen an Forschungs- und Entwicklungsprojekten und Mitarbeit in DIN- und Fachausschüssen.

www.wessling.de

Veröffentlicht von

Sascha Brinkdöpke

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