Preis der Stadt Detmold für Bauen und Gestalten

Die Preisträger (v.l.n.r.) Ingrid Mackinger, Philipp Hiller, Eike Scheps, Marcel Cardinali und Florian Tolksdorf (Foto: Stadt Detmold)
Die Preisträger (v.l.n.r.) Ingrid Mackinger, Philipp Hiller, Eike Scheps, Marcel Cardinali und Florian Tolksdorf (Foto: Stadt Detmold)

Die Studierenden Eike Scheps, Marcel Cardinali und Philipp Hiller sind mit dem „Preis der Stadt Detmold für Bauen und Gestalten“ ausgezeichnet. Er ist mit je 800 Euro dotiert. Einen Sonderpreis und damit 600 Euro erhielten Ingrid Mackinger und Florian Tolksdorf. Bei der feierlichen Preisverleihung im Detmolder Rathaus gratulierten ihnen Detmolds Bürgermeister Rainer Heller, Hochschulvizepräsidentin Professorin Claudia Fries und Thorsten Brinkmann von der GILDE­Wirtschaftsförderung.

„Für die Stadt Detmold ist eine enge Kooperation mit der Hochschule OWL und ein vielfältiges Engagement für die Studierenden vor Ort selbstverständlich“, erläuterte Detmolds Bürgermeister Heller den Hintergrund der städtischen Ehrung. Unter dem Motto „Dein Studium – Deine Stadt – Dein Preis“ prämieren die Stadt und die GILDEWirtschaftsförderung regelmäßig herausragende studentische Arbeiten der Detmolder Schule für Architektur und Innenarchitektur.

Eine Jury aus Wissenschaft und Praxis ermittelte aus 59 eingereichten Arbeiten die Siegerinnen und Sieger. Als Juroren agierten dabei neben Bürgermeister Rainer Heller der Präsident der Hochschule OWL Oliver Herrmann, Elke Maria Alberts von Alberts.Architekten, Christian Gallei von Zwischen_raum, Dekanin Professorin Uta Pottgiesser und Professor Martin Hoelscher von der Hochschule OWL sowie Thorsten Brinkmann von der GILDE­Wirtschaftsförderung.

Erstmals fand die Preisverleihung nicht auf dem Campus der Hochschule, sondern im Detmolder Rathaus statt. Nach den Grußworten hielten die betreuenden Professoren Ulrich Nether, Kathrin Volk, Rütt Schultz­Matthiesen und Dr. Uta Pottgiesser die Laudatio auf die jeweiligen Gewinner.

Die Preisträger: Der Masterstudent der Innenarchitektur Eike Scheps wurde für seine Entwicklung eines Duschkopfes aus Holz ausgezeichnet. Der Clou dabei ist nicht allein das elegante Aussehen des „Holzkopfes“ (so der Titel der Arbeit), sondern auch die Magnetbefestigung. Damit kann die Dusche nicht mehr nur mühsam in vertikaler Richtung verstellt werden, sondern beliebig auf einer großen Fläche mit einem Handgriff. „Die Arbeit ist sowohl in der Innovationshöhe, der konstruktiven und funktionalen Durcharbeitung, der Gestaltqualität und der professionellen Umsetzung von außergewöhnlicher Qualität und daher preiswürdig“, lobte sein betreuender Prof. Ulrich Nether.

Marcel Cardinali wurde für seine Bachelorthesis der Stadtplanung geehrt. Unter dem Titel „ Netzwerk – eine städtebauliche Machbarkeitsstudie“ zeigte er neue Perspektiven für das ehemalige Areal und das Umfeld eines großen Möbelhauses in Essen auf. „Die Arbeit von Marcel Cardinali ist sehr eigenständig und eigenwillig“, sagt Prof. Kathrin Volk, die die BA­Thesis betreut hat. „Es ist kein fertiges Stadtbild, das er entwirft, sondern ein Vorschlag, wie Stadt im besten Falle werden kann.“

Seine persönliche Reise vom Graffiti­Sprayer zum Zeichner, Künstler und Innenarchitekten zeigen die jetzt ausgezeichneten „Reisedokumente“ von Philipp Hiller auf. Ganz traditionell nahm er dabei den Zeichenstift in die Hand, um seine Entwicklung zu dokumentieren. Dabei wurde er von Prof. Rütt Schultz­Matthiesen betreut.

Im November fand er bereits zum zweiten Mal erfolgreich im Finke­Haus in Detmold statt: der „Designzirkus“. Der „Markt für Handgemachtes“ geht auf die Master­Absolventin Ingrid Mackinger und ihren Kommilitonen Florian Tolksdorf zurück. Ziel des Marktes ist es, Studierenden, Absolventen und regionalen Designlabels eine attraktive Verkaufsplattform zu bieten. Ein gelungenes Konzept, fand auch die Jury. Der „Designzirkus“ wurde mit einem Sonderpreis ausgezeichnet.

www.gildezentrum.de

Veröffentlicht von

Sascha Brinkdöpke

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