Nissan Leaf schlägt Tesla Roadster

Osnabrück. Kein Benzingeruch, kein lautes Motorheulen, dafür ein satter Anzug, ein buntes Teilnehmerfeld und viele neugierige Blicke auf die Elektro-Flitzer: Der „1. E-Mobil-Berg-Cup“ im Rahmen des 46. Internationalen Osnabrücker ADAC Bergrennens setzte seine ganz eigene Duftmarke zum üblichen Rennsport am Uphöfener Berg. Gewinner des „Großen Preis der Stadtwerke Osnabrück“ ist Dirk Dreßler mit seinem „Nissan Leaf“. Er hat das komplette Teilnehmerfeld in der Gleichmäßigkeitsprüfung um mehrere tausendstel Sekunden geschlagen.

„Wir sind von der Technologie der Elektromobilität ja schon länger überzeugt. Die großartige Resonanz auf unseren E-Mobil-Berg-Cup hat uns dennoch positiv überrascht“, sagt der Vorstandsvorsitzende der Stadtwerke Osnabrück, Manfred Hülsmann. Die Freude teilt auch der Rennleiter des MSC, Bernd Stegmann: „Ich war sehr gespannt, wie das Publikum auf die Flitzer auf leisen Sohlen reagieren wird. Natürlich hatten die Rennboliden der alten Schule deutlich mehr Fans, aber Elektroautos und Hybriden wurden ebenfalls mit großem Interesse oder zumindest mit kritischer Neugier bestaunt“, erzählt Rennleiter Bernd Stegmann vom Bergrenn-Wochenende.

Chancengleichheit trotz buntem Teilnehmerfeld
Insgesamt 20 Teilnehmer fuhren mit Hybriden und Elektrofahrzeugen beim „1. E-Mobil-Cup“ um den großen „Preis der Stadtwerke Osnabrück“. Aufgrund der Unterschiedlichkeit der Fahrzeuge mussten die Teilnehmer nicht nach der schnellsten, sondern der „gleichmäßigsten“ Zeit fahren. Das heißt: Jeder Teilnehmer setzt sich seine eigene Zeit in einem ersten Wertungslauf. Je
geringer die zeitlichen Abweichungen des 2. und 3. Laufs zum 1. Lauf sind, desto besser.

Rennergebnisse: Elektroautos vor Hybriden
In der Gesamtwertung gewann Dirk Dreßler, der e8energy Geschäftsführer, mit dem „Nissan Leaf“ mit einer Abweichung von rund fünf Tausendsteln (00:00.554). Auf Platz zwei und drei folgten Michael Eymann im „Tesla Roadster“ (00:01.008) und Daniel Alders im „E4x4 Spider Karmann Ghia S“ (00:01.214). Den vierten Platz belegte Friedrich Lückemeier mit seinem „German E-Car Agila“. Damit waren vor allem Elektroautos an der Spitze. Peter Schaar war mit seinem „Opel Ampera“ auf dem 5. Platz der bestplatzierteste Hybride.

Bekannt als einer der schnellsten E-Sportprototypen war der „e Wolf ALPHA 1 Radical“, gefahren vom Luxemburger Automobilsportler Joe Schmitz, ebenfalls vertreten – schaffte es jedoch nur auf den 18ten Platz. Auch wenn nur einer den Cup gewonnen hat, den Hybrid- und E-Auto-Fahrern hat es großen Spaß gemacht „Viele haben gesagt, dass sie bei einer neuen Auflage des E-Mobil-Berg-Cup ganz sicher wieder mit dabei sein werden“, erzählt der Rennleiter. „Die Initiierung eines solchen E-Wettbewerbs beim namhaften Int. Osnabrücker ADAC Bergrennen ist für uns ein weiterer Baustein, um die Elektromobilität in der Region fest zu verankern und für ein breites Publikum erlebbar zu machen. Ich denke, das ist uns gut gelungen“, fügt Hülsmann abschließend hinzu.

Alle Ergebnisse des 46. Internationalen Osnabrücker ADAC Bergrennen und natürlich des 1. E-Mobil-Berg-Cup sind im Netz unter www.msc-osnabrueck.com zu finden.

Veröffentlicht von

Peer-Michael Preß

Peer-Michael Preß – Engagement für die Unternehmerinnen und Unternehmer in der Region seit fast 20 Jahren. Als geschäftsführender Gesellschafter des Unternehmens Press Medien GmbH & Co. KG in Detmold ist er in den Geschäftsfeldern Magazin- und Fachbuchverlag, Druckdienstleistungen und Projektagentur tätig. Seine persönlichen Themenschwerpunkte sind B2B-Marketing, Medien und Kommunikationsstrategien.

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