Ideenlabor Münsterland entwickelt Digitalisierungsfestival

Teilnehmer Zweites Ideenlabor Münsterland. Mittelpunkt der Überlegungen war ein Digitalisierungsfestival.
Wollen den digitalen Wandel in der Arbeitswelt gestalten: Die Teilnehmer des Zweiten Ideenlabors Münsterland. (Foto: Münsterland e.V.)

Münster. „Jetzt wird’s konkret!“ Unter diesem Motto haben wichtige Akteure und Unternehmer der Region beim zweiten Ideenlabor Münsterland Konzepte zur Digitalisierung in der Arbeitswelt entwickelt. Im Mittelpunkt der Überlegungen im Digital Hub in Münster stand dabei die Idee für ein Digitalisierungsfestival.

„Wir müssen als Region konkrete Pläne erarbeiten, wie Arbeit 4.0 vor Ort aussehen kann. Genau damit haben wir im ersten Ideenlabor im Juni angefangen“, erklärte Julia Roesler, Leiterin der Regionalagentur Münsterland. „Jetzt geht es in der zweite Runde um die Konkretisierung und Umsetzung unserer entwickelten Ideen. Es wird ein Digitalisierungsfestival geben, das eine breite Zielgruppe anspricht: von Bildungsträgern über Schulen bis hin zu Familien.“

Das Ideenlabor ist eine Workshop-Reihe und Teil des Dialogprozesses „NRW 4.0 Gute und faire Arbeit“ vom Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales in Nordrhein-Westfalen. Die Regionalagentur Münsterland und der Digital Hub münsterLAND organisieren die Workshops als regionale Partner vor Ort.

Dr. Jens Stuhldreier, Leiter des Referats „Modernisierung der Arbeit“ im Arbeitsministerium NRW, gab eine kurze Einführung in die Thematik und betonte: „Die Ideenlabore haben sich aus Sicht des Arbeitsministeriums als sehr sinnvolles Format zur Beteiligung regionaler Akteure erwiesen. Insbesondere hat die Regionalagentur Münsterland zum Erfolg der Ideenlabore maßgeblich beigetragen.“

Bei der Veranstaltung ließen Vertreterinnen und Vertreter aus Unternehmen, Bildungseinrichtungen, Wirtschaftsförderungen, den regionalen Hochschulen sowie Start-up-Gründer gemeinsam ihre Köpfe rauchen und stellten die Ideen aus mehreren Arbeitsgruppen in einem Pitch dem Plenum vor.

In den nächsten Monaten soll nun die konkrete Umsetzung des Festivals angegangen werden. Positiv sieht das auch Thomas Malessa, Vorstand und CEO des münsterLAND.digital e. V.: „Ausschlaggebend für die durchweg praktikablen Ergebnisse der Ideenlabore im Digital Hub münsterLAND ist der enge Austausch mit den Unternehmern aus allen Wirtschaftszweigen. Der Start für die Planungen für ein Digitalisierungsfestival hätte nicht besser sein können. Mit dem Ziel, Ängste abzubauen, mit Mythen aufzuräumen und praktische Beispiele der Digitalisierung in allen Lebensbereichen erlebbar zu machen, werden Wirtschaft, Verwaltung, Bildungseinrichtungen und Bürger viele positive Impulse bekommen.“

www.muensterland.com

Veröffentlicht von

Sascha Brinkdöpke

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