Konstruktiver Dialog beim 3. Forum Leichtbau des Bundeswirtschaftsministeriums

Düsseldorf. Hochinformative Fachbeiträge ausgewählter Industrievertreter zu Werkstoffinnovationen mit Kunststoff, Stahl und Aluminium, eine engagierte Diskussion und ein gemeinsamer Blick nach vorne kennzeichneten das dritte Forum Leichtbau des Bundeswirtschaftsministeriums im März in Berlin.

Für ca. 70 geladene Gäste aus ganz Deutschland, aber auch für die Vertreter des gastgebenden Ministeriums war völlig klar: Die Bedeutung des Leichtbaus als Schlüsseltechnologie und Impulsgeber für die meisten Branchen ist weiter ungebrochen. Deutschland als starkes Industrieland müsse hier eine führende Position besetzen, um seine Wettbewerbsfähigkeit weiter ausbauen und auch künftig zukunftssichere Industriearbeitsplätze anbieten zu können.

Mit der Einrichtung einer eigenen Geschäftsstelle Leichtbau unterstrich das Bundeswirtschaftsministerium den Stellenwert dieses Themenfeldes im Kontext der Industriepolitik für die nächste Zeit. Eines der zentralen Projekte der neuen Geschäftsstelle: Der Kompetenzatlas Leichtbau, der einen kompakten Überblick über die Leichtbaupotenziale am Standort Deutschland ermöglicht.

Große Einigkeit und wenig Berührungsängste zeigten die Vertreter der verschiedenen Werkstoffgruppen, allen voran Kunststoff, Stahl und Aluminium. Unisono plädierten sie dafür, die Chancen des Multimaterialleichtbaus für gemeinsame Kundenlösungen noch gezielter zu nutzen, idealerweise „in einer konzertierten Aktion“.

www.kunststoffland-nrw.de

Veröffentlicht von

Sascha Brinkdöpke

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