IFAT 2016 – Tönsmeier Gruppe mit starkem Auftritt in München

Zufriedene Projektpartner (v.li.): Jochen Lamp, Leiter WWF Büro Ostsee, Dr. Michael Krüger, Leiter Technik Consulting der Tönsmeier Gruppe, Christoph Heinrich, WWF-Naturschutz-Vorstand, Ralf Schlatter, Manager Corporate Relations beim WWF Deutschland, Anne Wolf, WWF Büro Ostsee, Bernd Ranneberg, Sprecher der Gruppengeschäftsführung der Tönsmeier Gruppe, und Jürgen Tönsmeier, Vorsitzender des Aufsichtsrates der Tönsmeier Gruppe. (Foto: Tönsmeier / Axel Bahr/www.dasbild.berlin)
Zufriedene Projektpartner (v.li.): Jochen Lamp, Leiter WWF Büro Ostsee, Dr. Michael Krüger, Leiter Technik Consulting der Tönsmeier Gruppe, Christoph Heinrich, WWF-Naturschutz-Vorstand, Ralf Schlatter, Manager Corporate Relations beim WWF Deutschland, Anne Wolf, WWF Büro Ostsee, Bernd Ranneberg, Sprecher der Gruppengeschäftsführung der Tönsmeier Gruppe, und Jürgen Tönsmeier, Vorsitzender des Aufsichtsrates der Tönsmeier Gruppe. (Foto: Tönsmeier / Axel Bahr/www.dasbild.berlin)

Porta Westfalica / München. Die Tönsmeier Gruppe hat während der vergangenen Woche auf der IFAT 2016 in München einen starken Eindruck hinterlassen: Das Familienunternehmen aus Porta Westfalica nutzte die Weltleitmesse für Wasser-, Abwasser-, Abfall- und Rohstoffwirtschaft, um die Besucher zu den Themen Wertstoffrecycling, Altpapierhandel, Consulting und Engineering zu informieren. Breite Zustimmung gab es für das Projekt „Geisternetze“, das der WWF Deutschland am Messestand der Unternehmensgruppe vorstellte.

Das Umweltprojekt, bei dem Tönsmeier den WWF unterstützt, war auch Thema einer Podiumsdiskussion, die außergewöhnlich gut besucht war: Christoph Heinrich, WWF-Naturschutz-Vorstand, und Bernd Ranneberg, Sprecher der Gruppengeschäftsführung der Tönsmeier Gruppe, berichteten dem Publikum zum Stand der gemeinsamen Anstrengungen, die im Sommer mit einer ersten Bergeaktion ihre Fortsetzung finden: Mit einer Netzegge – einem besonderen Rechen der über den Meeresgrund gezogen wird – werden dann herrenlose Netzteile mit Hilfe von Fischern aus der Ostsee geholt. Diese Geisternetze sind eine Gefahr für Fische, Meeressäuger und Vögel, die qualvoll darin verenden. Für das geborgene Material wird Tönsmeier dann einen nachhaltigen Verwertungsweg entwickeln.

Dass die Unternehmensgruppe über das dazu notwendige Know-how verfügt, wurde während der Vorstellung eines Leitfadens zum Deponierückbau auf der IFAT 2016 deutlich: Gemeinsam mit den renommierten Projektpartnern – darunter dem Abfallentsorgungsbetrieb Minden-Lübbecke – wurde das Dokument in München erstmals einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt. Der Leitfaden fasst eine Vielzahl rechtlicher, ökologischer und ökonomischer Bewertungskriterien zusammen und gibt Deponiebetreibern bei der Entscheidung über einen möglichen Rückbau wichtige Impulse.

Auch in weiteren Expertenrunden waren die Fachleute der Tönsmeier Gruppe gefragte Gesprächspartner – so etwa zu den Themen Brandschutz und „Best Practice Osteuropa“. Daher zog Bernd Ranneberg nach der Messewoche eine zufriedene Bilanz: „Tönsmeier hat sich in München als leistungsstarker mittelständischer Dienstleister präsentiert, der sich in vielen Bereichen gut aufgestellt hat. Dass wir in verschiedenen Disziplinen schon heute nachhaltige Lösungsansätze für die Zukunft entwickeln, macht mich in vielerlei Hinsicht optimistisch.“

Die IFAT 2016 wurde von 138.000 Gästen aus über 170 Ländern besucht. Insgesamt präsentierten 3.097 Aussteller – 1.695 nationale und 1.402 internationale Unternehmen – aus 59 Ländern auf einer Gesamtfläche von 230.000 Quadratmetern ihre Innovationen und Neuheiten für den Umwelttechnologiesektor. Mit 45 Prozent war der Anteil internationaler Aussteller dabei so hoch wie nie.

Das Familienunternehmen Tönsmeier ist mit einer breiten Leistungspalette europaweit als Umweltdienstleister und Energielieferant tätig. Über 3.500 Mitarbeiter betreuen mit rund 1.100 Fahrzeugen kommunale Auftraggeber, duale Systemträger und Kunden aus Industrie und Gewerbe. Tönsmeier leistet mit über 30 Aufbereitungs-, Sortier- und Recyclinganlagen einen wichtigen Beitrag zur Schonung natürlicher Ressourcen.

www.toensmeier.de

Veröffentlicht von

Sascha Brinkdöpke

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