Führung und Familie – Firma und Familie unter einem Hut

In den Räumlichkeiten der Kreishandwerkerschaft Steinfurt-Warendorf Rheine erlebten die Teilnehmer ein Beispiel, wie Führung und Familie zusammenpassen.
Die Teilnehmer des Infotags informierten sich in der Großtagespflege „Kids Company“ unter dem Dach der Kreishandwerkerschaft über ein in der Region bisher einzigartiges Kooperationsprojekt zur Kinderbetreuung.

Kreis Steinfurt. Wie bringt ein Unternehmer Firma und Familie unter einen Hut? Welche Entlastungsmöglichkeiten gibt es, wenn Angehörige pflegebedürftig werden? Und wie gelingt die Live- Work-Balance auch für den Chef? Diese und ähnliche Fragen standen im Mittelpunkt des Infotags Fit für ‚Führung und Familie‘.

Dazu hatten das Forschungszentrum Familienbewusste Personalpolitik (FFP), die Krankenkasse ikk classic und die Handwerkskammer Münster Führungskräfte aus dem Handwerk im Kreisgebiet eingeladen. Den Ort der Veranstaltung hatten die Kooperationspartner nicht zufällig gewählt. In den Räumlichkeiten der Kreishandwerkerschaft Steinfurt-Warendorf (KH) in Rheine erlebten die Teilnehmer ein praktisches Beispiel, wie Führung und Familie zusammenpassen.

Denn der Infotag begann mit einem Rundgang durch die Großtagespflege „Kids Company“. Unter dem Dach der Kreishandwerkerschaft Steinfurt-Warendorf gibt es in dieser Kindertageseinrichtung Platz für neun Babys und Kleinkinder im Alter von 0 bis drei Jahren. KH-Mitarbeiterin Ingrid Wonsak erläuterte das Kooperationsprojekt der Entwicklungs- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft für Rheine, der Stadt Rheine und weiterer Partner. So können sich interessierte Firmen einen Betreuungsplatz in der „Kids Company“ sichern und diesen für Kinder ihrer Mitarbeiter zur Verfügung stellen. Damit bekommen Unternehmen ein neues Instrument der Mitarbeiterbindung an die Hand. Aktuell machen vier Betriebe aus Rheine Gebrauch von diesem Angebot, erläuterte Ingrid Wonsak.

Nach dem praktischen Einblick in die Kinderbetreuung beschäftigten sich die Teilnehmer unter anderem mit den Grenzen und Möglichkeiten zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Dabei ging es unter anderem um rechtliche Grundlagen und die Wünsche der Führungskräfte für sich und ihre Mitarbeiter. Für das Forschungszentrum FFP informierten Ann Kristin Schneider, Christian Pälmke und Sabrina Benighaus unter anderem über betriebswirtschaftliche Effekte, die eine gute Vereinbarkeit von Familie und Beruf mit sich bringt.

Der Tag zum Thema Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist Teil einer zweijährigen Veranstaltungsreihe, die sich speziell an Unternehmer und Führungskräfte im Handwerk richtet. Sie beschäftigen sich in dem Angebot unter anderem mit Fragen von Gesundheit und Ernährung, Stressmanagement und gesundes Führen.

www.kh-st-waf.de

Veröffentlicht von

Sascha Brinkdöpke

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