Den Messestand virtuell planen

Mit der VeRa-Technologie lässt sich ein Messestand einfach virtuell designen (Foto: S&P)
Mit der VeRa-Technologie lässt sich ein Messestand einfach virtuell designen (Foto:Schendel & Pawlaczyk )

Münster. Der Münsteraner Messebauer Schendel & Pawlaczyk  nutzt erstmals sehr moderne VR-Technologie (Virtual Reality), um ihnen bereits in der Planungsphase einen Rundgang auf dem neu konzipierten Messestand zu ermöglichen. VeRa nennt das Team mit Stolz und kollegialem Augenzwinkern seine Entwicklung. Das System basiert eigentlich auf einer Software für Computerspiele. „Wir haben sie für unsere Bedürfnisse weiterentwickelt und daraus ein echte Planungs- und Entscheidungshilfe für unsere Kunden entstehen lassen“, erklärt Michael Heming, Leiter Planung und Projektverantwortlicher für VeRa. Premiere und Selbsttest hatte VeRa vor einigen Monaten auf dem eigenen Schendel & Pawlaczyk-Messestand anlässlich der EuroShop in Düsseldorf. Die Resonanz darauf war der Anlass, warum die Messebauer vom Selbsttest nun in die Serie gehen.

Entscheidungen erleichtern, Erwartungen erfüllen

Sobald er sich die VR-Brille aufgesetzt hat, ist der Messeverantwortliche schon mitten im Geschehen bzw. auf seinem Messestand. Kurz akklimatisieren und sich mit Brille und Joystick zurechtfinden. In wenigen Sekunden hat man die reale Welt hinter sich gelassen und bewegt sich unbefangen auf seinem virtuellen Messestand. Sind die Exponate an der richtigen Stelle? Reicht die Theke für die Besucher? Ist genug Lauffläche vorhanden? Die Antworten sieht man nicht nur dank VeRa, man darf sie auch hinterfragen. Mit Hilfe der beiden Touch-Controller, der virtuellen Hände, wird alles zum greifbaren und authentischem Erlebnis. Man kann nach Lust und Laune Tische und Stühle rücken, wie von Zauberhand sogar tonnenschwere Exponate an die richtige Stelle schieben, auf dem Stand schlendern und Entfernungen einschätzen. Wer einen Doppelstock geplant hat, nimmt die Treppe nach oben und macht auch dort seinen Testrundgang. Ralf Meyer von Schendel & Pawlaczyk: „Es ist schwer zu beschreiben, man muss das wirklich selbst gesehen und erlebt haben. Unsere Kunden, die ihren Messestand bereits mit VeRa besichtigen konnten, sind begeistert. 3D-Visualisierungen hatten bis heute schon sehr realistische Darstellungen geliefert, aber VeRa vermittelt zusätzlich Raumgefühl, Nähe und Distanz – eine nahezu reale Standbegehung. Der Kunde erkennt sofort, ob er sich auf seinem eigenen Messestand wohlfühlt oder ob noch etwas verfeinert, vergrößert, verändert werden muss.“

„Live“ und virtuell gestalten

Die Erwartungen der Kunden bestmöglich zu erfüllen, wird dem Team mit der Unterstützung von VeRa in Zukunft noch besser gelingen können. Die innovative Technik hilft bei der Entscheidungsfindung und gibt eine umfassende Planungssicherheit. „Messekonzepte verlangen großes Einschätzungs- und Vorstellungsvermögen. VeRa macht das möglich und minimiert Risiken. Unsere Kunden können sich besser entscheiden, vor allem zwischen mehreren Ideen oder Vorschlägen, und fühlen sich schon vor der Messe sicher, alles richtig geplant und inszeniert zu haben. Die Technik von VeRa ist qualitativ hochwertig und schnell. Sie übermittelt 60 Bilder pro Sekunde in Echtzeit und besteht aus einem leistungsfähigen Rechner, der VR-Brille, zwei Infrarotkameras, ein Paar Touch-Controller und einem großen Monitor mit optimaler Bildqualität. Weitere Kameras, und VR-Brillen und -Hände folgen in Kürze, damit der Kunde seinen Messestand zukünftig auch in Begleitung begehen kann. Schendel & Pawlaczyk rüstet für seine Kunden gerne technisch auf, um alle Möglichkeiten zu nutzen, um gemeinsam das Beste zu planen und umzusetzen.

Veröffentlicht von

Katherina Ibeling

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