Veranstaltungsreihe Circular Economy – Durch das visuell unterstützte Vorgehen beim Business-Model Canvas lassen sich viele Einzelideen zu einem Geschäftsmodell baukastenartig zusammenzufügen und zueinander in Beziehung setzen. (Foto: EFA)
Veranstaltungsreihe Circular Economy – Durch das visuell unterstützte Vorgehen beim Business-Model Canvas lassen sich viele Einzelideen zu einem Geschäftsmodell baukastenartig zusammenzufügen und zueinander in Beziehung setzen. (Foto: EFA)

Veranstaltungsreihe Circular Economy

Gütersloh. Der VDI Ostwestfalen-Lippe, Projektgruppe Zirkuläre Wertschöpfung, und die IHK Ostwestfalen zu Bielefeld laden dieses Jahr gemeinsam mit der Effizienz-Agentur NRW Unternehmerinnen und Unternehmer zu der Veranstaltungsreihe Mit ressourceneffizienten Produkten zu einer Circular Economy ein. Die Reihe informiert, wie Unternehmen ihre Produkte und Dienstleistungen in kleinen Schritten sowohl ressourceneffizient als auch wirtschaftlich gestalten können.

Letzte Woche machte die Reihe Circular Economy Station im Centrum für Energieeffizienz und Ressourcen (CER) in Gütersloh. Thema des Workshops war die Entwicklung neuer Produkte, Dienstleistungen und Geschäftsmodelle mit der Methode Business-Model Canvas. Dabei war die Kreativität der rund 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmer gefragt.

Wer erfolgreiche Geschäftsmodelle entwickeln möchte, braucht den Blick über den Tellerrand, Eingebung, Kreativität, eine Portion Glück – und Struktur. Das Business-Model Canvas (deutsch Leinwand) hat sich zum Mittel der Wahl entwickelt, um neue Geschäftsmodelle und Ideen zu visualisieren und zu testen, ob diese auch unternehmerisch sinnvoll sind. Ungewohnte Fragestellungen bzw. Denkkategorien ermöglichen es den Anwendern, aus bestehenden Denkmustern auszubrechen und neue Ideen zu entwickeln.

„Für ein Business-Model Canvas benötigt man einen großen Papierbogen, zum Beispiel im Format A 0. Darauf werden neun Felder eingezeichnet, die jeweils mit den Schlüsselfaktoren für ein Geschäftsmodell bezeichnet werden“, erläutert Lisa Venhues, Ressourceneffizienzberaterin der Effizienz-Agentur NRW. „Durch dieses visuell unterstütztes Vorgehen lassen sich viele Einzelideen zu einem Geschäftsmodell baukas tenartig zusammenzufügen und zueinander in Beziehung setzen, bis ein marktfähiges Modell gefunden ist.“

In Rahmen des Workshops wurde die Methode erklärt und gemeinsam mit den Teilnehmern „Gelingfaktoren“ für neue Geschäftsmodelle entwickelt und diskutiert. Ressourceneffiziente Produkte und Dienstleistungen waren dabei entweder Teil oder sogar Grundlage der Konzepte.

Weitere Veranstaltungstermine der Reihe stehen bereits fest. So laden die Kooperationspartner am 26.Juni zum Thema „Ressourceneffizienz in der Nutzungsphase mit Design Thinking“ in die JENZ GmbH nach Petershagen ein.

Die ca. dreistündigen Veranstaltungen sind kostenfrei, die Teilnehmerzahl ist jeweils begrenzt.

www.ressourceneffizienz.de

Veröffentlicht von

Sascha Brinkdöpke

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