Caritas schult Hellmann-Mitarbeiter

Osnabrück. Verantwortlich handelnde Betriebe unterstützen ihre Mitarbeiter frühzeitig, um gesundheitlichen und sozialen Problemen vorzubeugen. Das Osnabrücker Unternehmen Hellmann Worldwide Logistics stellt sich als Unternehmen dieser Verantwortung und hat bereits vor sechs Jahren hierfür die Zusammenarbeit mit der Caritas gesucht. Im Rahmen dieser Kooperation übergaben nun Martin Schnellhammer und Sarah Stiehl von der Osnabrücker Caritas sechs neuen innerbetrieblichen Suchtbeauftragten ihre Zertifikate.

Im Speicher III von Hellmann fanden sich anlässlich der offiziellen Übergabe neben den frisch gebackenen Suchtbeauftragen auch der Osnabrücker Geschäftsleiter von Hellmann in Osnabrück, Wilfried Hesselmann, das Vorstandsmitglied und der stellvertretende Caritatsdirektor Günter Sandfort sowie Vertreter aus dem Bereich Personal und der Gesundheitsförderung von Hellmann ein.

Seit Juni 2012 hatten die sechs Hellmann-Mitarbeiter an intensiven Schulungen in Form von Seminaren, Einzelcoachings und Hospitationen in Einrichtungen für Suchtkranke teilgenommen. Nachhaltig beeindruckt waren die Teilnehmer von den Berichten eines ehemaligen Schwerstabhängigen. Günter Sandfort bedankte sich für das Vertrauen in die Caritas und wies auf den gesellschaftlichen Nutzen des Engagements hin: Ein Euro für die frühzeitige Prävention spare gegenüber einer späteren Behandlung immerhin 10 Euro.

Zu den frisch gebackenen Suchtbeauftragten zählen neben dem Gesamtbetriebsratsvorsitzenden Helmut Ledor, Birgit Aasman aus Bad Bentheim, Wolfgang Bauerfeind, Standort IG-West an der Dornierstra ße, Roswitha Ladwig aus der Finanzabteilung, Jan-Hendrik Niedenzu, Umschlagslager Elbestraße und Aylin Ural aus Bielefeld.

Zukünftig wird die Caritas im Bereich der Betrieblichen Gesundheitsförderung ein Netzwerk mit weiteren Firmen in der Region aufbauen. Hellmann plant darüber hinaus regelmäßige Treffen der Suchtbeauftragten, eine verstärkte interne Kommunikation und die nächste Kandidatin für die Weiterbildung, Simone Lindner-Jansen, steht auch schon fest.

Veröffentlicht von

Sascha Brinkdöpke

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