„Ausgezeichnete“ KVM-Matrix

Wilnsdorf. AV-Fachleute der ganzen Welt werden am 5. Februar 2014 die bedeutendsten Entwicklungen ihrer Branche wählen. Am zweiten und erfahrungsgemäß besucherstärksten Tag der ISE 2014 werden die Gewinner dieser Wahl feierlich bekanntgegeben. Für die Guntermann & Drunck GmbH eine ganz besondere Auszeichnung, denn ihre KVM-Matrix ControlCenter-Digital wurde bereits jetzt von der Jury als Finalist der Kategorie „Control Solution Product“ ausgezeichnet.

Was zeichnet Finalisten aus?

Die Guntermann & Drunck GmbH (G&D) entwickelte die modulare KVM-Matrix streng nach den Kundenbedürfnissen. Um in jeden Geschäftszweig, jede Anwendung und in jedes Szenario zu passen, lassen sich alle Komponenten flexibel erweitern und einfach austauschen; Controller- und Switchcard, I/O-Karten, Konfigurationschip, Netzteile und Lüfterkarten sowie sämtliche Systemkomponenten.
Die 288, 160 oder 80 dynamischen Ports des KVM-Matrixswitches erlauben damit den Aufbau einer beliebig ausgelegten Rechner-/Arbeitsplatzmatrix. Dabei erkennt sie Rechner- oder Arbeitsplatzmodul automatisch – ohne Konfiguration. Seine Auszeichnung als „Control Room Solution“ hat sich der ControlCenter-Digtial verdient: Bootloader, Betriebssystem und Firmware des ControlCenter-Digital bilden eine sogenannte „Trusted Computing Platform“, die vor der Manipulation Dritter geschützt ist. Dabei sichert ein integriertes Trusted Platform Modul (TPM) mit einem RSA-Verschlüsselungsverfahren und einer 2048 Bit Schlüssellänge sämtliche Zugangs- und Konfigurationsdaten vor einem Ausspähen. Sensible Informationen wie Login-Daten und Passwörter werden permanent verschlüsselt abgespeichert.

Auf Bestehendes aufsetzen
Alle Komponenten werden über die LAN-Infrastruktur (CAT oder Lichtwelle, auch im Mischbetrieb) miteinander verbunden. Bei Einsatz von Lichtwellenleitern können so mehrere Kilometer zwischen dem Standort der Rechner und dem des Nutzers überbrückt werden. Größer kann der Abstand zwischen Administrator und Benutzer kaum sein, so dass jeder seine Arbeit ohne Störung durch den anderen erledigen kann. Der Nutzer profitiert zudem von ruhigen und rechnerfreien Arbeitsplätzen bei vollem 1:1-Zugriff auf das komplette Rechnerportfolio.

Von A wie Audio bis V wie Video
Durch den Betrieb einer heterogenen Rechnerlandschaft am ControlCenter-Digital ist das Einbinden unterschiedlicher Signalquellen und –senken möglich wie z.B.
 – Bidirektionales Stereo-Audio
– Keyboard/Mouse (USB und PS/2)
– RS232 und USB 2.0 transparent in Fullspeed über eine CAT-Leitung
– Video in HD-Ausflösung (DVI Single-Link, VGA, DisplayPort).

Auf diese Weise wird Integration und Nutzen aller gängigen Videoformate durch die Matrix möglich.

Herausgegriffen: Kanal-Gruppierung, USB-Pinning, Stacking, CDS
Über die „Kanal-Gruppierung“ können beispielsweise Arbeitsgruppen gebildet werden, die bestimmte Rechner zu einer Konsole zusammen fassen. Das gilt auch für das Bündeln von Multimonitor-Arbeitsplätzen von Computer mit mehreren Videoausgängen. Dazu werden über die Kanal-Gruppierung mehrere Kanäle ganz einfach zusammengenommen und in dieser Formation geschaltet.
Eine solche Gruppe kann nicht nur unterschiedliche Bildquellen sondern auch weitere Signale einbeziehen, so dass beispielsweise USB 2.0- und RS232-Signale in dieser Gruppe mitgeschaltet werden. Durch „USB-Pinning“ wird beim Umschalten während dem Übertragen das USB-Signal auf dem aktuellen Rechner gehalten, um so ein Abbrechen dieses Vorgangs zu verhindern und damit Datenverlust zu vermeiden.
Zugunsten von Flexibilität und Wachstum kann der bestehende ControlCenter-Digital die Masterfunktion für weitere übernehmen. Dadurch können per „Stacking“ der Matrix mehrere Matrixswitches parallel zum Master-System geschaltet werden. Die Ports der gestackten Switches werden automatisch parallel zum Master-System mitgeschaltet – ohne manuelle Umschaltkommandos.
Bei Einsatz der CrossDisplay-Switching-Funktion verwandelt sich die Mouse zum Umschaltwerkzeug. Wechselt der Mousecursor von einem zum nächsten Display, schaltet KVM automatisch auf den dazugehörigen Rechner um und nimmt den Audio-Stream sogar gleich mit.
Die Administration dieser Features erfolgt gewohnt übersichtlich im Web-Interface des ControlCenter-Digitals.

Finalist zum Anfassen
Überwachungsfunktionen per Webinterface-Monitoring, SNMP und Syslog, Netzwerkanbindung zur Umschaltung, externer Authentifizierung sowie Integration von Mediensteuerungen, CrossDisplay-Funktion und weitere wird G&D auf der ISE 2014 vorstellen. Wie ein Award-Finalist genau aussieht, davon kann man sich am ISE-Stand 10-R116 überzeugen. Guntermann & Drunck bietet seinen Kunden und Interessenten dafür sogar kostenlose Tickets unter http://www.gdsys.de/events/ an.

www.gdsys.de

Veröffentlicht von

Peer-Michael Preß

Peer-Michael Preß – Engagement für die Unternehmerinnen und Unternehmer in der Region seit fast 20 Jahren. Als geschäftsführender Gesellschafter des Unternehmens Press Medien GmbH & Co. KG in Detmold ist er in den Geschäftsfeldern Magazin- und Fachbuchverlag, Druckdienstleistungen und Projektagentur tätig. Seine persönlichen Themenschwerpunkte sind B2B-Marketing, Medien und Kommunikationsstrategien.

Sie erreichen Peer-Michael Preß unter:

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