Dank RFID lernen Möbel sprechen

Bad Salzuflen. Die Möbelindustrie ist eine schnelle Branche: Zulieferteile, Dekors und Produktionsmaterialien unterliegen stets neuen Trends und Anforderungen und definieren so die Produktionsprozesse immer neu. Gleichzeitig fordern Händler und Käufer zuverlässige Liefertermine und makellose Produkte.

Transparente und lückenlose Waren- und Informationsflüsse werden so zu einem wettbewerbsentscheidenden Produktions- und Vertriebsfaktor. Im Rahmen der RFID-factory zeigt die kommende ZOW – Internationale Zuliefermesse für Möbelindustrie und Innenausbau vom 10. bis zum 13. Februar 2014, wie die Funkidentifikation die gesamte Wertschöpfungskette optimieren kann.

Die ZOW versteht sich als Motor für Trends und zukunftsweisende Technologien entlang der gesamten Produktion. Auf der Sonderausstellungsfläche RFID-factory in Halle 21 bietet sie RFID-Lösungen für die Möbel- und Zulieferindustrie ein eigenes Forum. „Die Partnerunternehmen zeigen hier, wie mit Hilfe der drahtlosen Datenübertragung Prozesse automatisiert werden können“, sagt Horst Rudolph, Geschäftsführer des Messeveranstalters Clarion Events Deutschland. „Als gemeinsame Wissensplattform ist die RFID-factory einzigartig in der Branche.“

Besucher können sich auf der ZOW detailliert über die verschiedenen Einsatzmöglichkeiten der Funkidentifikation informieren und praktikable Lösungsansätze für sämtliche Prozessschritte entlang der Wertschöpfungskette beispielhaft nachverfolgen – von der Produktion über den Warenausgang am Werk bis zum Wareneingang beim Händler. Dank RFID-Technologie lassen sich Warenbewegungen lückenlos nachvollziehen, Produkt- und Prozessdaten automatisch erfassen und Abläufe beschleunigen. „Die Funkidentifikation hilft Produzenten, Lagerbetreibern, Logistikern und Händlern, Fehler in der Datenerfassung erheblich zu reduzieren“, erklärt Horst Koitka, Geschäftsführer der abaco Informationssysteme GmbH und Organisator der RFID-factory. Lagerbestände müssen nicht mehr auf Papier erfasst und in das ERP-System übertragen werden. Im Warenausgang beschleunigt die Funkidentifikation die gesamte Abwicklung. „So können alle Akteure ihre Auslastung verbessern und die Produkte sind schneller beim Kunden. Damit ist die RFID-Technik eine Investition, die sich für alle lohnt.“

Auf einer Wellenlänge
RFID ist die Abkürzung für Radio Frequency Identification, also die Identifizierung mit Hilfe elektromagnetischer Wellen. Daten werden von einem Datenträger, dem sog. Transponder oder Tag, drahtlos zu einem Schreiblesegerät und umgekehrt übertragen. Die Hardware ist je nach Anwendung auf eine bestimmte RFID-Frequenz abgestimmt. RFID ist vielfältig einsetzbar. In der Logistik kann die drahtlose Übertragungstechnik genutzt werden, um beliebige Objekte in einer logistischen Prozesskette zu identifizieren und so Informationen automatisiert im ERP-System miteinander zu verknüpfen.

www.zow.de

Veröffentlicht von

Peer-Michael Preß

Peer-Michael Preß – Engagement für die Unternehmerinnen und Unternehmer in der Region seit fast 20 Jahren. Als geschäftsführender Gesellschafter des Unternehmens Press Medien GmbH & Co. KG in Detmold ist er in den Geschäftsfeldern Magazin- und Fachbuchverlag, Druckdienstleistungen und Projektagentur tätig. Seine persönlichen Themenschwerpunkte sind B2B-Marketing, Medien und Kommunikationsstrategien.

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