Asmussen verteidigt den Krisenkurs der EZB

Frankfurt/Main (dapd). Der deutsche Vertreter im Direktorium der Europäischen Zentralbank (EZB), Jörg Asmussen, hat die angekündigten Anleihekäufe der Notenbank gerechtfertigt. In der Finanzkrise habe sich Rolle der EZB verändert, sagte Asmussen am Dienstag in Frankfurt am Main laut Redetext.

Die Zentralbank müsse zwar nach wie vor für Preisstabilität sorgen, die Krise habe aber gezeigt, dass die Staaten allein die Finanzstabilität nicht garantieren könnten. Der unbegrenzte Ankauf von Anleihen angeschlagener Eurostaaten entspreche voll und ganz europäischem Recht, erklärte Asmussen. Die Käufe seien kein Ersatz für Strukturreformen in den betreffenden Ländern. Außerdem seien strikte Auflagen und ein Hilfsantrag bei einem der Euro-Rettungsschirme Voraussetzungen für ein Eingreifen der EZB. Asmussen räumte ein, dass die Zentralbank zu einem Krisenmanager geworden sei, damit müsse sie umzugehen lernen. „Die Uhr lässt sich nicht zurückdrehen“, sagte der EZB-Direktor.

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Peer-Michael Preß

Peer-Michael Preß – Engagement für die Unternehmerinnen und Unternehmer in der Region seit fast 20 Jahren. Als geschäftsführender Gesellschafter des Unternehmens Press Medien GmbH & Co. KG in Detmold ist er in den Geschäftsfeldern Magazin- und Fachbuchverlag, Druckdienstleistungen und Projektagentur tätig. Seine persönlichen Themenschwerpunkte sind B2B-Marketing, Medien und Kommunikationsstrategien.

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