Aktuelle Herausforderungen in der Blechbearbeitung

Der Laser FLEX 4.0 ist ein Beispiel dafür, wie man Industrie 4.0 in der Blechbearbeitung einsetzt. Für die bestmögliche Vernetzung der Prozesse und Maschinen können Anwender die Bleche im unmittelbaren Produktionsumfeld bevorraten. (Foto: Remmert)

Löhne. Kleine Losgrößen, steigender Wettbewerbsdruck aus Asien, zunehmende Vernetzung und fortschreitende Digitalisierung: große Herausforderungen, denen sich Unternehmen aus der Metallbranche in Zukunft verstärkt stellen müssen. Die höhere Komplexität erfordert flexible Lösungen sowie schnelle und kosteneffiziente Prozesse. Doch wie lassen sich bei der Blechbearbeitung die hohen Anforderungen konkret in Fertigung und Lager umsetzen? Als Experte für intelligente Langgut- und Blechlagersysteme zeigt die Remmert GmbH Lösungen auf.

Die Blechbearbeitung wurde schon immer stark vom technischen Fortschritt geprägt. So erhöhte sich die Produktivität beim Laserschneiden erheblich, als der Faserlaser vor rund zehn Jahren nach und nach die Fertigungshallen eroberte. Auch heute noch müssen die Materialzufuhr und die Absortierung immer schneller werden, damit die dadurch gewonnene Effizienz eine insgesamt beschleunigte Fertigung mit sich bringt. Die Lösung: Industrie 4.0, die mit der Vernetzung der Prozesse für maximale Kosten- und Prozesseffizienz in der Blechbearbeitung sorgt.

Hohe Effizienz bei Losgröße 1

Der Markt verlangt ständig nach anpassungsfähigeren, komplexeren und effizienteren Lösungen. „Momentan steigt die Nachfrage nach kleinen Losgrößen stark an – bis hin zu Losgröße 1“, weiß Matthias Remmert, Geschäftsführer der Remmert GmbH. „Um wirtschaftlich zu arbeiten und Prozesse zu optimieren, sind ein schneller und flexibler Zugang zum Material und dessen effizientes Handling deshalb das A und O.“ Zu den kleinen Losgrößen kommen oftmals kurze Fertigungshorizonte hinzu, die die Planbarkeit in der Produktion zusätzlich erschweren. Eine Lösung ist – je nach Anforderung – ein flexibles und voll- oder halbautomatisches Blechlagersystem.

So lassen sich mit dem Remmert-BASIC Tower Blech 4.0 beispielsweise auch kleine Mengen Blech effizient bevorraten und zügig an der Bearbeitungsmaschine bereitstellen. Die intuitive Bedienbarkeit via Touchscreen unterstützt das schnelle und einfache Arbeiten mit dem System. „Die hohe Bedienerfreundlichkeit der Anlagen spielt im industriellen Umfeld eine immer zentralere Rolle“, erläutert Matthias Remmert. „Aus diesem Grund setzen wir unseren Weg in diese Richtung kontinuierlich fort und richten unser Augenmerk bei der Realisierung neuer Lösungen auch besonders auf deren einfache Bedienbarkeit.“

Konkurrenz aus dem Reich der Mitte

Die Gründe für veränderte Marktanforderungen sind vielfältig. Auch günstigere Produkte aus Asien sorgen für zunehmenden Wettbewerbsdruck in der deutschen Metallbranche. Denn insbesondere die qualitativ gleichwertigen, aber preiswerteren Produkte aus China sind eine immer größere Konkurrenz. Um sich einen Wettbewerbsvorsprung zu sichern, müssen deutsche Unternehmen ihre Kosten mithilfe bestmöglicher Prozesseffizienz reduzieren. Eine Möglichkeit, die Produktionskosten zu senken, ist beispielsweise der Remmert-Laser FLEX 4.0. Die Automationslösung für Blech lässt sich herstellerunabhängig in Laseranlagen integrieren.

Mit 65 Sekunden Materialwechselzeiten ist die flexible Lösung die derzeit schnellste am Markt zur vollautomatischen Beschickung von Laseranlagen. „Unser Laser FLEX 4.0 ist ein perfektes Beispiel dafür, wie man Industrie 4.0 in der Blechbearbeitung einsetzt und so kosteneffizient und flexibel auf unterschiedliche Marktanforderungen reagiert“, erklärt Matthias Remmert. „Für die bestmögliche Vernetzung der Prozesse und Maschinen können Anwender die Bleche im unmittelbaren Produktionsumfeld bevorraten – je nach Bedarf zum Beispiel im BASIC Tower 4.0. Der Anschluss an größere oder bereits bestehende Remmert- Lagersysteme ist aber natürlich ebenfalls möglich.“

Servicegarant Big Data

Die fortschreitende Automatisierung sorgt nicht nur für schnellere Prozesse. Auch Big Data ist dann der nächste Schritt: die Speicherung, Verarbeitung und Auswertung großer Datenmengen, die während des automatisierten Produktionsprozesses anfallen. Auf Basis der anfallenden Daten ermittelt Remmert zum Beispiel Wartungstermine bedarfsgenau. „Damit Anlagen jederzeit optimale Leistungen erbringen und über eine möglichst lange Lebensdauer verfügen, sind frühzeitige und anforderungsgerechte Wartungen zwingend notwendig“, ergänzt Matthias Remmert.

In Zukunft wird es auf Grundlage von identifizierten Mustern möglich sein, die voraussichtliche Nachfrage nach Blechen zu berechnen. „Die Analyse und die Nutzung der anfallenden Daten halten die Möglichkeit bereit, Kunden aufgrund von gewonnenen Erkenntnissen und optimierten Abläufen, einen maßgeschneiderten Service zu bieten“, so Matthias Remmert. „Wer sich auf die zunehmende Digitalisierung einlässt und diese richtig für sein Unternehmen nutzt, hat einen klaren Wettbewerbsvorteil.“

Intelligente Technologien sind gefragt

Die Blechbearbeitung steht vor großen Herausforderungen. Kundenwünsche sind so individuell wie nie zuvor und verlangen kreative Lösungen. Mit Technologien, die diese Trends fordern, lässt sich die notwendige Flexibilität schaffen. Für die konkrete Umsetzung halten erfahrene Logistikpartner bereits erste Antworten bereit. Matthias Remmert resümiert: „Um unseren Kunden weiterhin die bestmögliche kosteneffiziente Prozesstechnik zu bieten, entwickeln wir diese auf Basis von Markt- und Branchenanforderungen stets weiter und liefern Kunden so immer intelligentere Robotertechnik und Lösungen für vollautomatisierte Fertigungsprozesse.“

www.remmert.de

Veröffentlicht von

Sascha Brinkdöpke

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