Agromatic Regelungstechnik wieder auf Wachstumskurs

Das Agromatic-Vollsortiment mit elektro-mechanischen An­trie­ben, Montageteilen und Armaturen begeistert heute wieder viele Kunden.
Führt den Traditionshersteller für elektrische Stellantriebe zurück in die Erfolgsspur: Reinhard Wollschlaeger, Agromatic Geschäftsführer seit Dezember 2016. (Foto: Agromatic)

Oerlinghausen. 40 Jahre lang kam die beste Technik aus Ostwestfalen, darauf prangte jedoch eine Marke aus dem Rheinland: Nach der Trennung von seinem langjährigen Vertriebspartner ARIS hat der Hersteller Agroma­tic Regelungstechnik jetzt wieder in die Erfolgsspur zu­rück­gefunden. Unter neuer Leitung, mit einem eigenen Vertrieb und einem verstärkten Ent­wicklungsteam starten die ostwest­fälischen Spezialisten für elektrische Stellantriebe jetzt richtig durch.

Elektrische Dreh- und Linearantriebe sowie pneu­ma­tische Schwenkantriebe aus Oerlinghausen arbeiten seit mehr als vier Jahrzehnten in der Anlagentechnik vieler Industrie­betriebe. Sie öffnen und schließen Ventile, bringen Gase, Flüssigkeiten und auch Schüttgüter in Bewegung oder zum Stillstand. In vielen Anlagen arbeiten noch heute Modelle aus den Anfangsjahren der Manufaktur: Gründer Artur Gronowski und eine Handvoll weitere Inge­nieure vom alten Schlag entwickelten und produzierten von 1972 an echte Dauer­läufer. Nur den Vertrieb der eigenen Produkte gaben sie in fremde Hände.

Kundenservice und Vertrieb neu aufgebaut

„Uns ist dadurch über die Zeit der Draht zu den Kunden verlorengegangen“, sagt Reinhard Wollschlaeger (51), der das 30-köpfige Team seit Ende 2016 zurück in die Erfolgsspur lenkt. Der international erfahrene Geschäftsführer hat zuerst den Kundenservice und den Vertrieb neu aufgebaut, jetzt auch die Entwicklung verstärkt. Um die Anlagenbauer und Instandsetzungsfirmen, die Agromatic-Stellantriebe verbauen, kümmert sich heute ein achtköpfiges Team: Fünf sind im Außendienst unter­wegs, drei halten im Innendienst den Kontakt zu den Kunden. Europa haben sich die Ostwestfalen über Han­dels­vertreter und Direktkontakte erschlossen; eben­so werden mittlerweile auch in Asien deutliche Zuwachs­raten erzielt.

Entwicklungskompetenz gefragt

Das Agromatic-Vollsortiment mit elektro-mechanischen An­trie­ben, Montageteilen und Armaturen begeistert heute wieder viele Kunden. Hauptgrund ist der hohe Quali­tätsanspruch, mit dem jedes Teil gefertigt und kon­fektioniert wird. Gefragt ist deshalb auch die über Jahrzehnte gewachsene Entwicklungs­kompetenz: Ulf Morgenstern (48), Chef des fünfköpfigen Innovationsteams, hat alle Hände voll zu tun mit Prototypen für Sonderanwendungen. Nicht selten entstehen daraus neue Serien, weil jeder Anlagenbauer neue Technik gerne mehr als einmal zum Einsatz bringt.

Neue Produkte auf der DIAM

Zur DIAM, der deutschen Leitmesse für Industrie­arma­turen (8. und 9. November in der Jahrhunderthalle Bochum), will das Agromatic-Team seine neuesten Ideen vorstellen: Antriebe, bei denen die Kunden die Stellzeiten ihren anwendungs­spezifischen Anforderungen selbst anpassen können. Und auch Antriebe, die untereinander vernetzt sind und dadurch komplexe Aufgaben erfüllen können. Gespräche auf der Messe können schon jetzt über die Internetseite vereinbart werden.

Veröffentlicht von

Sascha Brinkdöpke

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