Wehretat soll deutlich steigen

Wehretat soll deutlich steigen Berlin (dapd). Die Bundeswehr kann im kommenden Jahr mit deutlich mehr Geld rechnen. Der Wehretat soll 2013 um 1,4 Milliarden auf knapp 33,3 Milliarden Euro steigen. Verteidigungsminister Thomas de Maizière (CDU) begründete diesen Zuwachs am Mittwoch in der Haushaltsdebatte des Bundestages mit stark gestiegenen Personalkosten und höheren Mieten. Bei internationalen Einsätzen werde es „keine Abstriche“ geben, fügte der Minister hinzu. Ein Jahr nach dem Ende der Wehrpflicht zog de Maizière eine positive Bilanz der Nachwuchsgewinnung. „Die Zahlen stimmen mich zuversichtlich“, sagte er. Zugleich mahnte er, den Dienst an der Waffe gesellschaftlich stärker anzuerkennen als bisher. Schließlich leisteten die Soldaten einen Dienst, der im tiefsten Interesse Deutschlands stehe und auch das Leben kosten könne. „Ihm gebührt daher die Wertschätzung des ganzen Landes.“ Nicht überrascht zeigte sich der Verteidigungsminister mit jüngsten Studien, wonach die Mehrheit der Truppe unzufrieden mit der Umsetzung der Bundeswehrreform ist. Diese sei jedoch „sauber durchgeplant“, unterstrich der Minister. Wenn aber 5.000 von 6.400 Dienststellen neu geplant werden schaffe das Unsicherheit. Mehr Transparenz und größere Einbindung der Führungskräfte sollen nun Abhilfe schaffen. dapd (Politik/Politik)

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Peer-Michael Preß

Peer-Michael Preß – Engagement für die Unternehmerinnen und Unternehmer in der Region seit fast 20 Jahren. Als geschäftsführender Gesellschafter des Unternehmens Press Medien GmbH & Co. KG in Detmold ist er in den Geschäftsfeldern Magazin- und Fachbuchverlag, Druckdienstleistungen und Projektagentur tätig. Seine persönlichen Themenschwerpunkte sind B2B-Marketing, Medien und Kommunikationsstrategien.

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