Thilo Brodtmann, Hauptgeschäftsführer des VDMA, spricht über den Fall des harten Brexit. (Foto: VDMA)
Thilo Brodtmann, Hauptgeschäftsführer des VDMA, spricht über den Fall des harten Brexit. (Foto: VDMA)

Unternehmen müssen sich auf chaotischen Brexit vorbereiten

Frankfurt/Brüssel. Die EU-Kommission hat konkrete Pläne für den Fall eines harten Brexit vorgelegt, bei dem das Vereinigte Königreich im März 2019 ohne Folgeabkommen aus der Europäischen Union austritt. Dazu sagt Thilo Brodtmann, Hauptgeschäftsführer des VDMA:

Wird der harte Brexit kommen?

„Mit Blick auf die unberechenbare Lage in Großbritannien wäre es fahrlässig, sich nicht auf einen harten Brexit vorzubereiten. Unternehmen sollten dringend ihre Lieferketten auf mögliche Abhängigkeit von britischen Zulieferern prüfen und erhebliche Verzögerungen und Engpässe sowohl beim Export als auch beim Import einplanen. Die EU ist jetzt in der Verantwortung, alle einseitig möglichen Vorkehrungen zu treffen, die den Schaden eines chaotischen Brexit für die europäische Wirtschaft begrenzen. Die Industrie hofft nach wie vor darauf, dass sich das britische Parlament zusammenrauft und das fertige Austrittsabkommen annimmt. Als Plan B käme eigentlich nur in Frage, dass Großbritannien Abstand nimmt vom EU-Austritt. Ein harter Brexit wäre von den derzeitigen Optionen nicht nur aus wirtschaftlicher Sicht die klar schlechteste.“

www.vdma.org

Veröffentlicht von

Sascha Brinkdöpke

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