Stegner fordert härtere Regeln für Managergehälter in Deutschland

Stegner fordert härtere Regeln für Managergehälter in Deutschland Kiel (dapd-nrd). Der schleswig-holsteinische SPD-Fraktionsvorsitzende Ralf Stegner fordert ein Ende der Gehalts- und Boni-Exzesse bei Banken und Großunternehmen. Zum einen brauche Deutschland einen gesetzlichen Mindestlohn und zum anderen „deutlich schärfere Maßnahmen als bisher, um Höchstgehälter und unverhältnismäßige Boni zu begrenzen“, sagte Stegner am Montag in Kiel. Der Erfolg der Schweizer Initiative gegen die „Selbstbedienung von Managern“ zeige, dass die Menschen solche Gehaltsexzesse nicht mehr akzeptierten. Hintergrund ist ein Referendum in der Schweiz. Die Eidgenossen hatten am Sonntag mit deutlicher Mehrheit für die Abschaffung von überzogenen Prämienzahlungen und Abfindungen für Manager gestimmt. 68 Prozent hätten sich Hochrechnungen zufolge für die sogenannte Abzocker-Initiative ausgesprochen, mit der Aktionäre börsennotierter Unternehmen in Zukunft über die Bezahlung der Geschäftsleitung und des Aufsichtsrates entscheiden sollen. dapd (Politik/Politik)

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Peer-Michael Preß

Peer-Michael Preß – Engagement für die Unternehmerinnen und Unternehmer in der Region seit fast 20 Jahren. Als geschäftsführender Gesellschafter des Unternehmens Press Medien GmbH & Co. KG in Detmold ist er in den Geschäftsfeldern Magazin- und Fachbuchverlag, Druckdienstleistungen und Projektagentur tätig. Seine persönlichen Themenschwerpunkte sind B2B-Marketing, Medien und Kommunikationsstrategien.

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