NRW fordert Ausweitung des Kurzarbeitergelds

Düsseldorf (dapd-nrw). Nordrhein-Westfalens Arbeitsminister Guntram Schneider (SPD) hat die Bundesregierung aufgerufen, das Kurzarbeitergeld auf 24 Monate zu verlängern. „Die Kurzarbeit war während der letzten großen Krise das zentrale Instrument, mit dem verhindert wurde, dass der Arbeitsmarkt in Deutschland eingebrochen ist“, teilte Schneider am Mittwochmorgen in Düsseldorf mit.

Zwar seien die meisten Betriebe aktuell nicht auf eine längere Kurzarbeit angewiesen. Dennoch sehe die Auftragslage vieler Unternehmen schon jetzt „alles andere als rosig“ aus. „Wir müssen leider davon ausgehen, dass die Konjunktur noch weiter nachlässt“, fügte Schneider hinzu. „Deshalb muss für die Betriebe das wichtige Instrument der Kurzarbeit zur Sicherung der Beschäftigung wieder dauerhafter möglich sein.“ Die Bundesregierung sollte dafür mit einer entsprechenden Rechtsverordnung sorgen. Derzeit zahlt die Bundesagentur für Arbeit für sechs Monate Kurzarbeitergeld. Es war in der Krise 2008/09 befristet auf 24 Monate ausgeweitet worden.

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Peer-Michael Preß

Peer-Michael Preß – Engagement für die Unternehmerinnen und Unternehmer in der Region seit fast 20 Jahren. Als geschäftsführender Gesellschafter des Unternehmens Press Medien GmbH & Co. KG in Detmold ist er in den Geschäftsfeldern Magazin- und Fachbuchverlag, Druckdienstleistungen und Projektagentur tätig. Seine persönlichen Themenschwerpunkte sind B2B-Marketing, Medien und Kommunikationsstrategien.

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