Ibbenbüren unter den „Top Ten“ beim Papieratlas

Der Deutsche Papieratlas zeigt, dass Ibbenbüren Wert auf Recycling legt (Foto: Deutscher Papieratlas)
Der Deutsche Papieratlas zeigt, dass Ibbenbüren Wert auf Recycling legt (Foto: Deutscher Papieratlas)

Ibbenbüren. Unter den recyclingpapierfreundlichen Städten Deutschlands rangiert Ibbenbüren in den Top Ten! Und zwar mit Platz 9 nur ganz knapp hinter dem weitaus größeren Münster, das an achter Position rangiert. Das Ranking ist das Ergebnis des Deutschen Papieratlas 2017, eines nationalen Städte- und Hochschulvergleichs, in dessen Rahmen diese für ihren vorbildlichen Einsatz von Recyclingpapier ausgezeichnet werden. Als recyclingpapierfreundlichste Kommune konnte sich auf Platz 1 Solingen etablieren. Die recyclingpapierfreundlichste Hochschule findet sich derweil in der unmittelbaren Nachbarschaft Ibbenbürens – nämlich in Osnabrück.

Deutscher Papieratlas als feste Messgröße

Der Papieratlas wird seit zehn Jahren von der Initiative Pro Recyclingpapier (IPR) in Kooperation mit dem Bundesumweltministerium, dem Umweltbundesamt, dem Deutschen Städtetag sowie dem Deutschen Städte- und Gemeindebund durchgeführt. Im aktuellen Durchgang beteiligten sich erstmals über 100 Groß- und Mittelstädte. Auch die durchschnittliche Recyclingpapierquote der Stadtverwaltungen bricht mit 86,13 Prozent alle Rekorde. „Innerhalb von zehn Jahren haben die Städte ihren Recyclingpapieranteil um rund 20 Prozent gesteigert. Und auch die Hochschulen verwenden bereits überdurchschnittlich viel Recyclingpapier“, zeigt sich Ulrich Feuersinger, Sprecher der IPR, über den Einsatz der Stadt Ibbenbüren und ihrer recyclingpapierfreundlichen Mitbewerber erfreut.

Recyclingpapier: einfache Maßnahme mit großem Effekt

Der Einsatz von Recyclingpapier ist eine besonders einfache und effektive Maßnahme für den Schutz natürlicher Ressourcen. Die Herstellung spart im Vergleich zu Frischfaserpapier bis zu 60 Prozent Energie und bis zu 70 Prozent Wasser. Seit der ersten Erhebung der Recyclingpapierquoten im Jahr 2008 haben die Städte mit der Verwendung von über 120.000 Tonnen Blauer-Engel-Papier fast 800 Gigawattstunden Energie eingespart. Damit können etwa die Einwohner einer Großstadt wie Frankfurt am Main ein Jahr lang mit Strom versorgt werden. Bei der Verwendung von Recyclingpapier bleibt die Stadt Ibbenbüren allerdings nicht stehen. Sie hat sich im Rahmen einer kontinuierlichen Digitalisierung aller Arbeitsbereiche zum Ziel gesetzt, zur papierfreien Kommune zu werden. Auch im Sinne der Ressourcenschonung und damit des Klimaschutzes.

Veröffentlicht von

Katherina Ibeling

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