Bund verzichtet auf Verkauf des Petersberg-Anwesens

Bund verzichtet auf Verkauf des Petersberg-Anwesens Berlin (dapd). Der Bund beendet den Versuch, das historische Anwesen auf dem Petersberg bei Bonn zu verkaufen. „Das Privatisierungsverfahren wurde eingestellt“, teilte das Bundesfinanzministerium am Freitag in Berlin mit. „Das Marktumfeld für Hoteltransaktionen hat sich seit Beginn des Privatisierungsverfahrens verschlechtert“, hieß es zur Begründung. Es sei den Bietern nicht möglich gewesen, „adäquate Kaufpreise“ und die notwendigen Modernisierungsinvestitionen „in einer für den Bund akzeptablen Weise zu finanzieren“. Das Ministerium betonte, dass die Einstellung des Verfahrens keine unmittelbaren Auswirkungen auf den Hotelbetrieb habe, den die Steigenberger Hotels AG führt. Möglicherweise wird die Regierung nun auch frisches Geld in das Petersberg-Anwesen stecken: „Der Bund prüft derzeit die Durchführung von Investitionsmaßnahmen in das Objekt“, teilte das Ministerium mit. Der Bund hatte den Prachtbau mit Rheinblick im August 2011 international zum Verkauf ausgeschrieben. Der Gebäudekomplex befindet sich seit 1978 in Bundesbesitz und gilt als geschichtsträchtiger Ort, an dem wegweisende Verträge unterzeichnet und Konferenzen abgehalten wurden. Dazu gehören das Petersberger Abkommen von 1949, mit dem die Bundesrepublik ihre Souveränität zurückerlangte, und die internationalen Afghanistan-Konferenzen 2001 und 2011. dapd (Politik/Politik)

Veröffentlicht von

Peer-Michael Preß

Die Themenschwerpunkte des Autors sind B2B-Marketing, Medien und Kommunikationsstrategien und deren Umsetzung in der Praxis.

Seitb 20 Jahren ist er geschäftsführender Gesellschafter des Unternehmens Press Medien GmbH & Co. KG mit den Tätigkeitsbereichen Buch- und Zeitschriftenverlag, Druckerei und Medienagentur.

Er absolvierte die Ausbildung zum Verlagskaufmann in der Gundlach Gruppe, Bielefeld, und schloss erfolgreich ein Studium zum Betriebswirt mit Abschlussarbeit im Bereich Marketing zum Thema „E-Commerce in der graphischen Industrie“ ab.

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