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Münsteraner Startups im Fokus — Der Weg zum internationalen Geschäft?

Einige Startups in Münster konnten den nationalen Markt bereits für sich erobern. Meist sind es innovative Ideen und revolutionäre Gedanken, die in der ersten Phase den Erfolg eines Unternehmens begründen können. Die Verantwortlichen stellen sich dann schnell die Frage, wie auch der internationale Markt erreicht werden kann. Doch welche Hürden sind auf diesem Wege zu überwinden?

Markt und Konkurrenz


Für jedes junge Unternehmen geht der erste Blick auf die Konkurrenz, die womöglich in anderen Ländern bereits existiert. Oft kommen international verschiedene Unternehmer gleichzeitig auf einen Gedanken. Bis die Idee im eigenen Land umgesetzt werden konnte, stehen anderswo bereits Konkurrenten fest, die vom Markt verdrängt werden müssten. Ohne eine Analyse der aktuellen Situation in verschiedenen Ländern ist kaum absehbar, wo noch am meisten Potenzial ausgeschöpft werden kann.

Andere Startups scheinen über diesen Dingen zu schweben. So etwa das junge Unternehmen Tapdo aus Münster. Dessen kreative Köpfe entwerfen einen Knopf, mit dem ein Smartphone und ähnliche Geräte besonders effizient und schnell gesteuert werden können. dadurch sehen sich die Verantwortlichen bislang keiner Konkurrenz ausgesetzt.

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Die Kundenansprache


Bevor darüber nachgedacht werden kann, neue Abteilungen in anderen Ländern zu eröffnen, muss zunächst die dortige Zielgruppe erreicht werden. Bevor jedoch die Sprachbarriere überwunden ist, lässt sich dieses Ziel kaum erreichen. Um nicht das zu Beginn so wertvolle und sogleich knappe Eigenkapital einsetzen zu müssen, entscheiden sich viele Unternehmer für Online-Übersetzungsdienste. Hier gelangen Sie zur Startseite des einzigen Anbieters, der bisher als Übersetzungsplattform ISO zertifiziert ist. Startups werden natürlich zunächst über ein Angebot in englischer Sprache nachdenken, da auf diese Weise weltweit die meisten Menschen zu erreichen sind.

Neben diesen sprachlichen Differenzen sind es oftmals kulturelle Unterschiede, die in die Formulierung des Angebots einfließen müssen. Vielleicht sorgt die allgemeine Einstellung dafür, dass eine Dienstleistung anders aufgefasst wird. Vielleicht sorgt dies für einen noch größeren Anklang. In den meisten Fällen steht die Veränderung jedoch der Annahme des Angebots im Wege. Gemeinsam mit Insidern des jeweiligen Landes müssen nun neue Lösungen in Angebot und Darstellungen gefunden werden, um zukünftig auch international die eigene Zielgruppe erreichen zu können.

Nähe zu den Kunden herstellen


Eine weitere wichtige Aufgabe, vor der Startups im Rahmen der Internationalisierung stehen, ist die Herstellung von Kundennähe. Die Einrichtung eines Büros im jeweiligen Land ist in den meisten Fällen zu kostspielig und wird daher erst in Betracht gezogen, wenn die Umsätze bereits andere Höhen erreichten. Gerade in den ersten Phasen der Expansion greifen viele Gründer deshalb auf ein virtuelles Büros samt Geschäftsadresse zurück. Aus ihrer Sicht handelt es sich um eine Chance, die lokale Präsenz zu erhöhen, ohne dabei die Kosten in unermessliche Höhen zu treiben.

Tatsächlich sind es Münsteraner Startups in unterschiedlichen Branchen, denen es in der nächsten Zeit gelingen könnte, im Ausland wirtschaftliche Erfolge zu feiern. Das Unternehmen Lieblingskapital möchte Menschen etwa dabei helfen, ihr Geld auf besondere Weise anzulegen. Ansehnliche und begeisternde Produkte wie Oldtimer, Weine oder Uhren stehen dort im Vordergrund, nicht etwa Fonds oder Aktien. Lawyered möchte sich derweil als Jobbörse nur für Juristen etablieren. Mit diesen so unterschiedlichen Ansätzen könnte es in den kommenden Jahren gelingen, die wirtschaftliche Bedeutung Münsters weiter zu steigern.

Veröffentlicht von

Peer-Michael Preß

Peer-Michael Preß – Engagement für die Unternehmerinnen und Unternehmer in der Region seit fast 20 Jahren. Als geschäftsführender Gesellschafter des Unternehmens Press Medien GmbH & Co. KG in Detmold ist er in den Geschäftsfeldern Magazin- und Fachbuchverlag, Druckdienstleistungen und Projektagentur tätig. Seine persönlichen Themenschwerpunkte sind B2B-Marketing, Medien und Kommunikationsstrategien.

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