Datenschützer: Der Fachmann für Internetmarketing Karsten Hesemann berät auch in Datenschutzfragen. (Foto: hebatec/Thomas Dohna)
Datenschützer: Der Fachmann für Internetmarketing Karsten Hesemann berät auch in Datenschutzfragen. (Foto: hebatec/Thomas Dohna)

Die ideale Verbindung für Datenschutz

Bielefeld. Datenschutz ist eine tägliche Aufgabe für Unternehmer. Ganz besonders gilt das, wenn sie ihr Geld im E-Commerce machen. Das hat sich auch der Inhaber des Internetmarketingunternehmens hebatec gedacht. Karsten Hesemann machte die Anforderung zur Tugend und ließ sich zum Datenschutzbeauftragten weiterbilden.

Seit den 1990er Jahren ist Hesemann als Internetunternehmer am Markt. Er kennt sich aus mit allen Unwägbarkeiten des Netzes, weiß, was geht, was vielleicht geht und was ganz bestimmt nicht funktioniert. Da lag für ihn der Gedanke nahe, sich zum Datenschutzbeauftragten fortbilden zu lassen.

Unter der Firma Hesemann Consulting berät er Unternehmen in Sachen Datenschutz. „Mir sind dabei Orientierung an der Praxis sowie eine sichere und nachhaltige Umsetzung der unternehmerischen Datenschutzregelungen wichtig“, sagt Hesemann.

Für Unternehmen ist die Umsetzung der DSGVO-Vorgaben Pflicht. Wer nicht aufpasst, muss zahlen. Hesemann kennt das Tagesgeschäft in den Unternehmen. „Mein Ziel ist es, dass in den Unternehmen der Datenschutz im Tagesgeschäft automatisch berücksichtigt wird“, sagt Hesemann. Die Mitarbeiter sollen nicht darüber nachdenken müssen. Arbeitsabläufe sollen einfach bleiben. „Daher lege ich Wert auf die Sensibilisierung der Mitarbeiter und die Erklärung, warum Datenschutz so wichtig ist“, betont Hesemann.

Viele Dinge seien anders als früher. Beispiel Krankmeldung. Sie darf nicht offen herumliegen. Darf die Mobilnummer eines Mitarbeiters einfach so im Unternehmen herumgereicht werden? Darf der Chef ins persönliche E-Mail-Postfach schauen? „Das alles ist nicht rechtskonform“, sagt Hesemann. Und ob ein Mitarbeiter krank ist oder im Urlaub, geht niemanden etwas an. Der Datenschutz muss mit allen Beteiligten und für alle Betroffenen funktionieren, für Kunden, Lieferanten, Mitarbeiter, die Geschäftsführung.

Datenschutz ist Gesetz

Datenschutz ist Gesetz. „Da gibt es wenig zu diskutieren“, stellt Hesemann fest. Fehlender Datenschutz koste viel Geld. Was noch schlimmer sein könnte: Er schadet dem Unternehmensimage nachhaltig. „Datenschutzverletzungen müssen gemeldet und in gewissen Fällen veröffentlicht werden“, betont Hesemann. Gehe man das Thema in geeigneter Weise an, nutze Datenschutz dem Unternehmen. So biete er die Gelegenheit, bestehende und neue Arbeitsprozesse zu dokumentieren und zu verbessern. „Die Außenwirkung ist nicht die schlechteste, wenn man kundtut, dass man datenschutzkonform arbeitet“, meint Hesemann. Da wisse der Kunde sofort, hier sind meine Daten sicher. „Dafür gibt es von uns ein Siegel“, sagt der Datenschutzbeauftragte: „Datenschutz ist Chefsache. Als Unternehmer sind Sie verantwortlich.“

www.agentur-tat.de

Veröffentlicht von

Sascha Brinkdöpke

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