COO Christoph Geiger, CSO Andreas Bischoff, CEO Wolfgang Rohner und Mitgesellschafter Stefan Gritsch (v.l.) feierten mit den Mitarbeitenden. Die Kolleg:innen vom österreichischen Standort Schwarzach brachten als Geschenk einen japanischen Ahorn mit (Foto: IMA Schelling)
COO Christoph Geiger, CSO Andreas Bischoff, CEO Wolfgang Rohner und Mitgesellschafter Stefan Gritsch (v.l.) feierten mit den Mitarbeitenden. Die Kolleg:innen vom österreichischen Standort Schwarzach brachten als Geschenk einen japanischen Ahorn mit (Foto: IMA Schelling)

70 Jahre IMA Schelling Deutschland

Rund 500 Mitarbeitende beim Jubiläum des Maschinen- und Anlagenspezialisten

Am Unternehmenssitz in Lübbecke feierte IMA Schelling (ehemals IMA Klessmann) sein 70-jähriges Bestehen. Mit seinen innovativen Anlagen und Bearbeitungslösungen ist das Unternehmen einer der wichtigsten Zulieferer der Möbelindustrie sowie weiterer holz-, kunststoff- und metallverarbeitender Branchen.

Mit einer Verleimpresse im Jahr 1951 fing es am Standort Gütersloh an: Seit 70 Jahren produziert IMA Schelling nun in Ostwestfalen-Lippe hochspezialisierte Maschinen und Anlagen für holz-, kunststoff- und metallverarbeitende Betriebe. Am Freitag vergangener Woche – mit einjähriger, Corona-bedingter Verschiebung – feierte das Unternehmen im Rahmen einer Abendveranstaltung das Jubiläum mit seinen Mitarbeitenden. „Wir wollen uns bei unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bedanken für ihr großartiges Engagement und Durchhaltevermögen“, betont CSO Andreas Bischoff. Die Pandemie und kürzlich der Hackerangriff auf den Anlagenbauer haben den Beschäftigten einiges abverlangt.

„Wir wissen, dass die Qualität unserer Anlagen und Services entscheidend von der Expertise unserer großartigen Kolleginnen und Kollegen abhängt“, so Bischoff weiter. Über 900 Mitarbeiter:innen beschäftigt IMA Schelling derzeit am Standort Lübbecke.

Meilenstein: Bekantung per Laser

Der erste Spatenstich für das Produktionswerk in Lübbecke erfolgte 1960. 1973 stellte das Unternehmen seine erste Durchlaufmaschine zur kombinierten Bearbeitung von Format und Kanten im Möbelbau vor – die Combima, in weiter entwickelter Form bis heute eine wichtige Maschine im Portfolio des Spezialisten. Etwa 10 Jahre später folgte die Entwicklung der ersten Stationärmaschine: die BIMA. Ein ebenfalls wichtiger Bestandteil und im Fertigungsablauf nicht mehr wegzudenken.

In den 1990ern startete auch für IMA das Zeitalter der Digitalisierung und zugleich die Globalisierung mit neuen Tochtergesellschaften in den USA, Italien, Frankreich und Polen. Weitere kamen später hinzu. Anfang der 2000er wurde der Standort erweitert und ein weiteres Verwaltungsgebäude entstand. Ein nicht unbedeutender Meilenstein von IMA und der Möbelfertigung insgesamt war 2009 die Entwicklung einer Methode, Möbelteile per Lasertechnik zu bekanten. 2015 erfolgte dann der Zusammenschluss mit der österreichischen Firma Schelling Anlagenbau zur heutigen IMA Schelling Group. In den vergangenen fünf Jahren wurden dann am Standort, aufgrund der guten Auftragslage, zwei weitere Produktionshallen errichtet.

Verlässlichkeit und Partnerschaftlichkeit

Mit den aktuellen Mitarbeitenden feierten auch einige Weggefährten und Gestalter der ersten Stunde. „Dass wir noch so viel Zuspruch und Teilnahme unserer Altvorderen bekommen, freut uns besonders“, so Bischoff. Das zeige auch, dass Unternehmenswerte wie Verlässlichkeit und Partnerschaftlichkeit gelebte Praxis sind.

Mit einer weiter steigenden Zahl an Mitarbeitenden, einer anwachsenden Produktionsfläche und einem expandierenden Auftragsvolumen könne IMA Schelling sehr zuverlässig in die Zukunft schauen, betonte Bischoff. „Eine Zukunft, die untrennbar mit unserem Standort in Lübbecke verbunden ist.“

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WIR Redaktion

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