App geht die Post!

Mit Enterprise-Apps ins Mobile Business einsteigen: Viele Unternehmen entdecken mobile Technologien. Business-Apps vereinfachen Unternehmens- und Geschäftsprozesse: Vertriebsmitarbeiter können Protokolle vor Ort erfassen und an das ERP-System übermitteln, während Servicemitarbeiter Daten und Fotos in der Unternehmens-IT hinterlegen, Ersatzteile ordern oder Anleitungen nutzen können. Zudem lassen sich Daten austauschen und synchronisieren, und dem Management ist es möglich, das operative Geschäft auszuwerten.

Integration
Business-Apps sind meist über Schnittstellen zu CRM-, ERP- oder BI-Systemen in die Unternehmensprozesse integriert. Denn um eine Produktübersicht auf einem Tablet zu präsentieren, muss die App auf Beschreibungen, Bilder, Preise etc. zugreifen können.

Distribution
Die Distribution einer App erfolgt über App-Stores und auch per Mobile Application Distribution (MAD) aus einer Mobile Device Management-Software (MDM) heraus: Mobilgeräte werden zentral verwaltet, und Apps sind nur bestimmten Nutzergrupppen zugänglich.

Sicherheit
Auch darf es ohne Passwort keinen Zugriff auf sensible Daten geben. Weiterer Schutz ist garantiert, wenn sich Endgeräte nur SSL-verschlüsselt mit dem MDM-System verbinden und wenn Daten bei Geräteverlust gesperrt oder komplett gelöscht werden können.

Für jeden Bedarf
Es gibt verschiedene Arten von Enterprise-Apps: Web-Apps, Native Apps und Hybrid-Apps.

– Native Apps: sind für einen Endgerätetyp entwickelt, unterstützen Funktionen wie Kamera, GPS, Gravity Sensor etc. und benötigen nicht zwingend Webzugriff.
– Web-Apps: sind über den Browser verfügbar, funktionieren wie native Apps, unterstützen bestimmte Funktionen wie die Touch-Bedienung und haben eine für Mobilgeräte angepasste Benutzeroberfläche.
– Hybrid-Apps: vereinen die Vorzüge nativer und Web-Apps. Ihr nativ entwickelter Rahmen erlaubt die Nutzung von Gerätefunktionen, HTML-Inhalte passen sich grafisch automatisch an.

Webcontent kann auch über Mobile Sites verfügbar sein. Dank Responsive Webdesign und HTML5 sind Websites so umsetzbar, dass sie sich an die Anforderungen eines Mobilgeräts bzgl. Auflösung und Darstellung anpassen. Die Konzeption responsiver Websites ist aber komplex und bedarf eines erfahrenen Dienstleisters. Welches Konzept zu einem Unternehmen passt, ist abhängig von der IT, der Zielgruppe, den Features und der Strategie.

Aus einer Hand
Die App-Entwicklung ist komplex und erfordert einen professionellen Anbieter, der sich mit strategischen Fragen beschäftigt: Wie tief soll die App in die Unternehmens-IT integriert sein? Wie fügt sie sich in das Geschäftsmodell ein? Welche Prozesse soll sie abbilden? Auch sollte man einen Anbieter wählen, der den ganzen Entwicklungsprozess abdeckt – von der Beratung und Analyse über Konzeption, Frontend-Design, Implementierung und Backend-Integration bis hin zum Tracking. Dann kann man das Nutzerverhalten selbst im Offlinemodus bis zu sieben Tage nachverfolgen und Daten abrufen und zurückspielen, sobald das Mobilgerät wieder online ist.

So erhält man wichtige Informationen zur Nutzung und kann die App bei Bedarf optimieren. Nicht zuletzt sollten Anbieter einen dedizierten Ansprechpartner zur Verfügung stellen und das Update- und Releasemanagement übernehmen.

Durchgängige Prozesse
Enterprise-Apps erlauben meist Zugriff auf unterschiedliche IT-Systeme. Mit der App erfasste Daten müssen sich schnell im Backend speichern lassen, ohne die Performance zu beeinträchtigen. Es gilt also, durchgängige Prozesse zwischen Front- und Backend abzubilden.

Apps lokalisieren
Viele Unternehmen agieren global und liefern Apps lokalisiert aus. Hierfür müssen sie die Zielmärkte, Zielgruppen sowie die Kultur kennen und wissen, welche Sprache man spricht und ob es Konventionen gibt. Wichtig ist auch der Gebrauch korrekter Maßeinheiten, Metriken und Zahlensysteme.

Besseres Image bei Kunden und Stakeholdern
Für den Erfolg einer Business-App sind auch das Design der Benutzeroberfläche und die Usability entscheidend. Nur wenn eine App ansprechend gestaltet und einfach zu bedienen ist, werden Mitarbeiter, Partner und Kunden sie einsetzen – um ihre Effizienz zu steigern und um das Image des Unternehmens zu verbessern. Führt man eine App ein, die diese Anforderungen erfüllt, spricht nichts gegen den erfolgreichen Einstieg ins Mobile Business.

www.nionex.de

Veröffentlicht von

Peer-Michael Preß

Die Themenschwerpunkte des Autors sind B2B-Marketing, Medien und Kommunikationsstrategien und deren Umsetzung in der Praxis.

Seitb 20 Jahren ist er geschäftsführender Gesellschafter des Unternehmens Press Medien GmbH & Co. KG mit den Tätigkeitsbereichen Buch- und Zeitschriftenverlag, Druckerei und Medienagentur.

Er absolvierte die Ausbildung zum Verlagskaufmann in der Gundlach Gruppe, Bielefeld, und schloss erfolgreich ein Studium zum Betriebswirt mit Abschlussarbeit im Bereich Marketing zum Thema „E-Commerce in der graphischen Industrie“ ab.

Sie erreichen Peer-Michael Preß unter:

m.press@press-medien.de
www.press-medien.de

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

* Die Checkbox für die Zustimmung zur Speicherung ist nach DSGVO zwingend.

Ich stimme zu.

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.