Baustellen-Cam April 2022 (Foto: Westfalia Logistics Solutions Europe)
Baustellen-Cam April 2022 (Foto: Westfalia Logistics Solutions Europe)

Wände und Dach: Neuer Firmensitz nimmt Form an

Westfalia Logistics Solutions Europe auf IBV-Baustelle im Zeitplan

Die Winterbaustelle im Interkommunalen Gewerbegebiet Borgholzhausen/Versmold (IBV) an der A33 hat Vorschub geleistet. Der Neubau des künftigen Firmensitzes der Westfalia Logistics Solutions Europe GmbH & Co. KG bleibt im engen Zeitplan: „Standen vor Weihnachten nur die ersten Stützen von Verwaltung und Hallen, sind jetzt die Baukörper und Volumen der Bauteile fast vollständig im Rohbau erstellt“, erklärt Markus Bergedieck, Architekt des beauftragten Bielefelder Büros crayen bergedieck klasing architekten BDA | PartmbB. Zum 1. Januar 2023 soll der Gebäudekomplex bezogen werden. Geplant ist, zunächst die Fertigung aus der Industriestraße in Borgholzhausen umzuziehen.

„Gleich zu Jahresbeginn wurden die Dachtragwerke aus Stahl und Beton montiert und im Anschluss darauf die Trapezblecheindeckungen aufgebracht“, so Bergedieck. „Während noch am Verwaltungsgebäude betoniert wird, sind die Hallen bereits gedeckelt, die Oberlichtbänder montiert – und der Dachdecker ist dabei, die Flächen zu dämmen und einzudichten.“ Derzeit montieren die Fassadenbauer außerdem auf Stahlunterkonstruktionen ihre vorgefertigten, wärmegedämmten Bauelemente und schließen schnell die einzelnen Baukörper.

Viel Licht in der Fertigung

Zeitgleich liefern die Fensterbauer die fertigen Fensterelemente zur Montage an – und beleuchten eine der architektonischen Besonderheiten. Bergedieck: „Große verglaste Wandbereiche lassen in Zukunft viel Licht in die Produktionsstätten fallen.“ In den Hallen habe die Montage der Sprinkleranlagen und die Elektroinstallationen bereits begonnen. „Alle Arbeiten erfolgen mittels Steigern“, erläutert der Architekt. „Denn der Unterrund ist noch nicht fertiggestellt. Die Fußböden werden erst eingebaut, wenn die Gebäudehülle komplett ist.“

Auch der Verwaltungsbau komme gut voran, Beton und Mauerwerkswände zeigten schon jetzt das Bild der gläsernen Produktion, der großzügigen Büro-Arbeitsbereiche und der Kantine. Die drei Treppenhäuser sind zwar noch im Rohbau, bieten aber schon den Zugang zu sämtlichen Etagen. Begonnen wurde zudem mit der Montage der Gebäudetechnik.

Planungsfokus auf Innenausstattung und Außenbereiche Nun treiben Bauherren und Planer die Ausstattung und die Organisation der modernen Arbeitsbereiche für die einzelnen Abteilungen voran. „Wir überarbeiten auch die Außenanlagen. Ein großer Teil der Parkplätze wird künftig mit Photovoltaik-Anlagen überdacht. Der gewonnene Strom fließt direkt in die Batterien angeschlossener PKW“, sagt Markus Bergedieck.

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