„Der Markt erwartet individuelle Gebäude in hoher Qualität.“

Ein Interview mit Wolfgang Husen.

Husen Stahlbau, gegründet 1948, gehört zu den führenden Stahlbauunternehmen in Nordwestdeutschland. Vor allem als Hallenbauer hat sich das Unternehmen in den vergangenen Jahrzehnten einen hervorragenden Ruf erarbeitet. Wir haben Geschäftsführer Wolfgang Husen über den Markt und den Baustoff Stahl befragt.

Herr Husen, Ihr Unternehmen ist seit über 60 erfolgreich in Sachen Stahl- und Stahlhallenbau unterwegs. Wie hat sich der Markt in den vergangenen Jahrzehnten verändert?

Wolfgang Husen: Stahl hat in seiner Funktion als Baustoff enorm an Bedeutung gewonnen. Viele Experten wie Bauträger und Architekten haben in der Vergangenheit die Vorteile, die Stahl als Baustoff bietet, erkannt. Und es werden immer mehr. Grundsätzlich hat Deutschland beim Thema Bauen mit Stahl aber noch Nachholbedarf. Es gibt noch ein großes Potenzial. Auf jeden Fall erwartet der Markt mehr denn je individuelle Gebäude in hoher Qualität. Für uns bedeutet dies die Anpassung an einen Wandel, der sich gerade vollzieht. Von standardisierten System-Hallen hin zu kundenorientierten Investitionsprojekten, bei denen Wert auf hohe Nachhaltigkeit gelegt wird.

Der Baustoff Stahl hat also vor allem im Hallenbau eine positive Entwicklung hinter sich. Trotzdem gibt es noch Alternativen. Was spricht aus Ihrer Sicht im Hallenbau für den Baustoff Stahl?

Wolfgang Husen: Ganz klar: Neben gestalterischen Gesichtspunkten sind das vor allem die möglichen großen Spannweiten für stützenfreie Flächen, die frühe Nutzung durch kurze Bauzeit und das Maximum an Flexibilität im Falle einer Umnutzung oder Erweiterung. Beispiel: Wenn Sie durch eine positive Geschäftsentwicklung die vorhandene Halle vergrößern möchten bzw. müssen, geht das äußerst schnell, problemlos und sehr preiswert. All diese Vorteile bietet kein anderer Baustoff.

Was sollte der Bauherr, der sich entschieden hat, eine Stahlhalle zu bauen, bei seinen weiteren Überlegungen besonders beachten? 

Wolfgang Husen: Das Hauptaugenmerk des Bauherren sollte bei der Entscheidung für eine Halle auf den logistischen Prozessen und den Betriebsabläufen seines Unternehmens liegen. Aus diesem Grund ist es ratsam, bereits in einem frühen Stadium der Planung den Hallenbauer mit ins Boot zu holen.

www.husen.com

Veröffentlicht von

Peer-Michael Preß

Peer-Michael Preß – Engagement für die Unternehmerinnen und Unternehmer in der Region seit fast 20 Jahren. Als geschäftsführender Gesellschafter des Unternehmens Press Medien GmbH & Co. KG in Detmold ist er in den Geschäftsfeldern Magazin- und Fachbuchverlag, Druckdienstleistungen und Projektagentur tätig. Seine persönlichen Themenschwerpunkte sind B2B-Marketing, Medien und Kommunikationsstrategien.

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