Anzeige: Gastronomie – die Krise nutzen zur Neuausrichtung

Keine andere Branche ist von der Corona-Krise stärker betroffen als die Gastronomie. Gegen die Verluste, die in den Zeiten der Zwangsschließungen und den reduzierten Platzangeboten aufgrund der Abstandsregelungen entstehen, kann nichts getan werden. Doch auch diese Krise hat einmal ein Ende, wobei hier die vielleicht baldige Zulassung eines Impfstoffes zumindest eine wichtige Wegmarke darstellt hin zu einer Besserung der Lage. Doch kann die Gastronomie einfach wieder dort anknüpfen, wo sie im März dieses Jahres ihren ersten Stillstand erfuhr?  Wird alles wieder wie vorher sein? Der erzwungene Leerlauf der Krise darf durchaus genutzt werden, um über andere Konzepte in der Gastronomie nachzudenken, etwa den Weg hin zu mehr Mobilität, aber auch Intimität.

Keine Frage, den Drang, in mehr oder minder großer Runde an der Theke zu feiern oder einfach nur angeregt miteinander zu plaudern, wird so lange bestehen, wie es Menschen auf der Erde gibt. Es ist die wohl häufigste Form der menschlichen Sozialisierung und dafür gibt es die unterschiedlichsten Einrichtungsformen sprich Thekengestaltungen, aber grundsätzlich bleibt es sich gleich. Die Theke ist der Ort, an dem die Gäste sich darauf freuen, mit anderen in körperliche und geistige Nähe zu treten, sonst wäre es keine Theke mehr. An einer Theke etwa jeden Barhocker vom nächsten mittels Abtrennungen abzuschirmen, dazu noch vielleicht den Barmann hinter Plexiglas zu stecken und die Getränke über eine schmale Durchreiche zu erhalten, das besitzt soviel Charme wie eine unverputzte Ziegelmauer. Doch was ist mit Essen und Trinken an Tischen?

Jeder Tisch ein Separee?

An der Theke lässt sich nicht rütteln, höchstens in der Form, dass sie mobil sowie autark gestaltet ist und sich aus Modulen nach Bedarf zusammenstellen lässt. Dazu stapelbare Barhocker. Damit ist für den oder die Gastronomin bestmögliche Flexibilität gewährleistet. Ähnliches lässt sich aber auch für die Bestuhlung realisieren, etwa durch klappbare Tische und stapelbare Stühle, wie sie zum Beispiel im Angebot zur Gastronomie Einrichtung von Kason zu finden sind. Mittels Wandschirmen lassen sich die Tische in separate Bereiche innerhalb des Restaurants einteilen.

Diese Idee der Abschirmung vor den Blicken der anderen Restaurantbesucher ist nicht neu, vielmehr gibt es in verschiedenen gastronomischen Einrichtungen kleine Nebenräume, die bewirtet werden. Neu ist die Idee insofern, dass sie zum Standard werden kann und sich über die gesamte Bestuhlung des Restaurants erstreckt. Dank der mobilen Teile, vom Wandschirm über Tisch und Stuhl, kann zugleich flexibel reagiert werden, etwa wenn sich eine größere Gruppe zum gemeinsamen Abendessen angemeldet hat. Natürlich erhöht sich der Platzbedarf beziehungsweise die maximale Gästezahl reduziert sich, doch es ist durchaus möglich, das die Erfahrungen der Pandemie dazu führen, das die Gäste auch nach der Krise gerade beim Essen den Wunsch verspüren, unter sich zu bleiben, ohne auf den Restaurantbesuch verzichten zu müssen. Etwas weniger Gäste sind besser als keine Gäste, oder?

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