OWL-Kulturförderpreis an Unternehmen aus der Region verliehen

Preisträger und Ehrengäste beim OWL Kulturförderpreis 2016: Stefan Kremlin, Brauns-Heitmann GmbH, Dirk Petermann, Brauns-Heitmann GmbH, Friedhelm Rieke, Geschäftsführer Stadtwerke Bielefeld, Juryvorsitzender Dr. Florian Böllhoff, Dr. Andreas Ball, KPMG AG, Regierungspüräsidentin Marianne Thomann-Stahl, Ole Möhlenkamp, Wirtschaftsjunioren Ostwestfalen, Landrat Dr. Axel lehmann, Vorsitzender Fachbeirat Kultur der OWL GmbH, Eva-Maria Alberts, alberts.architekten, Angela Josephs, Phoenix Contact, Herbert Sommer, Vorsitzender der Gesellschafterversammlung der OWL GmbH, Dr. Reinhard Zinkann, Miele Cie. KG und Schirmherr, Herbert Weber, Geschäftsführer OWL GmbH, Thomas Niehoff, Hauptgeschäftsführer IHK Ostwestfalen zu Bielefeld, Marc Wübbenhorst, alberts.architekten, und Bürgermeister Michael Dreier, Paderborn (v.l.n.r.).
Preisträger und Ehrengäste beim OWL Kulturförderpreis 2016: Stefan Kremlin, Brauns-Heitmann GmbH, Dirk Petermann, Brauns-Heitmann GmbH, Friedhelm Rieke, Geschäftsführer Stadtwerke Bielefeld, Juryvorsitzender Dr. Florian Böllhoff, Dr. Andreas Ball, KPMG AG, Regierungspüräsidentin Marianne Thomann-Stahl, Ole Möhlenkamp, Wirtschaftsjunioren Ostwestfalen, Landrat Dr. Axel lehmann, Vorsitzender Fachbeirat Kultur der OWL GmbH, Eva-Maria Alberts, alberts.architekten, Angela Josephs, Phoenix Contact, Herbert Sommer, Vorsitzender der Gesellschafterversammlung der OWL GmbH, Dr. Reinhard Zinkann, Miele Cie. KG und Schirmherr, Herbert Weber, Geschäftsführer OWL GmbH, Thomas Niehoff, Hauptgeschäftsführer IHK Ostwestfalen zu Bielefeld, Marc Wübbenhorst, alberts.architekten, und Bürgermeister Michael Dreier, Paderborn (v.l.n.r.).

Bielefeld / Paderborn. Besondere Anerkennung für großartiges Engagement. Die OstWestfalenLippe GmbH hat am Donnerstag im Historischen Rathaus von Paderborn den OWL-Kulturförderpreis 2016 an die Unternehmen alberts.architekten aus Bielefeld, die Brauns-Heitmann GmbH & Co. KG aus Warburg und Phoenix Contact Deutschland aus Blomberg verliehen. Einen Sonderpreis erhielten die Stadtwerke Bielefeld.

Kooperationspartner des OWL-Kulturförderpreises sind die IHKen Ostwestfalen zu Bielefeld und Lippe zu Detmold. Der Wettbewerb wird von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG AG unterstützt und vom Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW gefördert.

Regierungspräsidentin Marianne Thomann-Stahl lobte als Schirmherrin die kulturfördernden Unternehmen aus der Region: „Mit viel Leidenschaft und großartigen kulturellen Beiträgen haben sich Unternehmen aus der Region am Wettbewerb beteiligt. Darauf können wir in OstWestfalenLippe stolz sein.“

Der OWL-Kulturförderpreis soll vorbildliche Unternehmen würdigen und weitere Firmen anspornen, sich ebenfalls für Kultur zu engagieren. Insgesamt 28 Bewerber hatten sich in diesem Jahr an dem Wettbewerb beteiligt.

Herbert Sommer, Vorsitzender der Gesellschafterversammlung der OWL GmbH: „Das Engagement der Unternehmen ist wichtig für die Kulturlandschaft und auch für den Wirtschaftsstandort OWL. Das kulturelle Profil einer Region gibt einen Eindruck ihrer innovativen Ausrichtung, ihrer Kreativität und Dynamik. Im Wettbewerb mit anderen Regionen spielt ein abwechslungsreiches anregendes Kulturangebot eine wichtige Rolle.“

Die drei Preisträger – ein kleines, ein mittleres und ein großes Unternehmen – zeichnen sich besonders durch die Qualität und Nachhaltigkeit ihrer Förderung und die Einbindung des kulturellen Engagements in die Unternehmenskommunikation aus. Sie stehen beispielhaft für die vielfältige Kulturförderung von ostwestfälisch-lippischen Unternehmen.

Als kleines Unternehmen setzt sich alberts.architekten bereits seit vielen Jahren für kulturelle Bildung ein. Ausgezeichnet wird das Unternehmen für seinen Einsatz für das ungewöhnliche Projekt „Jugend unter Dampf“. Ein ehemaliger Gepäckwaggon aus den 1920er Jahren wurde mit Unterstützung des Unternehmens zu einem fahrbaren Jugendzentrum umgebaut. Seit 2009 finden hier nun Programme für Jugendliche aus dem Kreis Lippe statt: von Poetry Slam über Foto- oder Malerei-Workshops bis hin zu Schauspiel und Musik. Das Unternehmen alberts.architekten begleitet das Projekt bis heute fachlich und personell. „Kulturelle Bildung ist für die Region OstWestfalenLippe elementar. Die Jury lobt dieses Unternehmen dafür in besonderem Maß“, erläutert Regierungspräsidentin Marianne Thomann-Stahl.

Die Brauns-Heitmann GmbH und Co. KG erhält für ihr langjähriges Engagement für die Warburger Meisterkonzerte den Kulturförderpreis in der Kategorie „mittleres Unternehmen“. Das Unternehmen leistet seit Gründung der Warburger Meisterkonzerte einen wichtigen Beitrag, der über rein finanzielle Förderung hinausgeht. Das Unternehmen wirkt u.a. im ehrenamtlichen Beirat mit, der die künstlerische Auswahl und strategische Aufstellung der Meisterkonzerte verantwortet. Die hochkarätige Konzertreihe besteht seit nunmehr über 25 Jahren. „Unterstrichen hat die Jury außerdem, dass das unternehmerische Kulturengagement jüngst an die nächste Unternehmergeneration weitergegeben wurde“, führt Jurymitglied und Geschäftsführer der OWL GmbH Herbert Weber aus.

Das Unternehmen Phoenix Contact engagiert sich bereits seit vielen Jahren für die Kultur am Standort und positioniert sich öffentlich für eine nachhaltige Förderung der kulturellen Vielfalt im Kreis Lippe und darüber hinaus. Neben Geldleistungen für kulturelle Highlights wie „Harmonic Fields“ und dem Europäischen Straßentheater Festival Detmold, dem Musik- und Literaturfestival „Wege durch das Land“ oder der großen Ausstellung „Weltvermesser“ im Weserrenaissance-Museum Schloss Brake setzt sich das Unternehmen auch unter Einsatz eigener Mitarbeiter inhaltlich für die Kultur in der Region ein, so zum Beispiel im Rahmen der Kulturentwicklungsplanung des Landesverbands Lippe. „Das breite Spektrum und die Nachhaltigkeit des Förderengagements von Phoenix Contact haben die Jury überzeugt“, so Hendrik Koch, Jurymitglied und Vertreter des Hauptsponsors KMPG.

Die Jury verlieh in diesem Jahr einen Sonderpreis. Er geht an die Stadtwerke Bielefeld für ihr Projekt „Klangschicht – Kultur zwischen Kraftwerk und Kühlturm“, das im vergangenen Jahr schon zum vierten Mal durchgeführt wurde und damit eine musikalische Reihe der Extraklasse in Bielefeld etabliert hat.

www.owl-kulturbuero.de

Veröffentlicht von

Sascha Brinkdöpke

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