Zukunftsinitiative Möbellogistik (ZIMLog) gibt gemeinsame Standards heraus

In den letzten Monaten wurde in den unterschiedlichsten Arbeitsgruppen der Zukunftsinitiative Möbellogistik an Prozessoptimierungen, von der Bestellung bis zur eigentlichen Übergabe an der Rampe des Möbelhandels und deren Umsetzung in Form von Standardprozessen und Empfehlungen, gearbeitet. Die Ergebnisse wurden in Handlungsempfehlungen und Standards formuliert, die in den folgenden Dokumenten zusammengefasst sind:

• Verfahrensgrundsätze zum Bestellprozess
• Verfahrensgrundsätze zum Lieferprozess
• Definition von Entladestandards
• Empfehlungen zur Rampenkapazitätsplanung
• Grundsätze zum Melden von Lieferterminen
• Anwendungsempfehlungen zu den Datenschnittstellen

Theorie – jetzt kommt die Praxis

Um die Ausarbeitungen unter realen Bedingungen zu testen, werden diese aktuell schnittstellenübergreifend von Unternehmen entlang der Lieferkette in Form von Pilotprojekten umgesetzt und auf Herz und Nieren geprüft.

Standards leben vom Mitmachen

Schnittstellenübergreifende Standards sind kein Betriebsgeheimnis. Sie können erst dann ihren vollen Nutzen ausschöpfen, wenn sie möglichst breite Anwendung finden und auf individuelle Anforderungen bzw. Anpassungen möglichst gänzlich verzichtet werden kann. Deshalb werden die Ergebnisse der gesamten Branche, auch außerhalb des Projektteams zur Verfügung gestellt. Sie können unter folgendem Link abgerufen werden.

Download:

http://www.vhk-herford.de/verbaende/datenkommunikation-dcc/downloads-zimlog/

Für Fragen bzgl. der Interpretation der Unterlagen, steht das Projektteam gerne zur Verfügung.

ZIMLog – es geht weiter

Das Erreichte kann aber nur als ein erstes Zwischenergebnis gewertet werden. Bis zu einem reibungslosen Austausch von Waren und Informationen ist es noch ein langer Weg. Prof. Paul Wittenbrink, hwh: „Es empfiehlt sich die Umsetzung der Standardprozesse innerhalb der Branche zentral zu begleiten. Nicht zuletzt um aus der Praxis zu lernen und notwendige Anpassungen integrieren zu können.“

Aus diesen Gründen wird das zunächst zeitlich begrenzt angesetzte Projekt ZIMLog in eine dauerhafte Struktur innerhalb des DCC e.V., Herford, umgesetzt. „Somit ist sichergestellt, dass wir kontinuierlich an den Prozessen feilen und neue Anforderungen integrieren können. Nicht zuletzt möchte ZIMLog auch eine Plattform für den fachlichen Austausch zu Problemstellungen und Möglichkeiten innerhalb der Lieferkette darstellen.“ so Andreas Ruf, Verband der Deutschen Wohnmöbelindustrie e.V.

www.vhk-herford.de

Veröffentlicht von

Sascha Brinkdöpke

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