Wirtschaftsstandort stärken: Das X ist der gemeinsame Nenner

Gruppenfoto mit den Initiatoren und allen Botschaftern. (Foto: GAUSEMEIER PR)
Gruppenfoto mit den Initiatoren und allen Botschaftern. (Foto: GAUSEMEIER PR)

Der Kreis Höxter hat auch als Wirtschaftsstandort viel zu bieten. Damit das trotz der Prognosen des demografischen Wandels so bleibt, haben sich die Gesellschaft für Wirtschaftsförderung im Kreis Höxter und die Wirtschaftsinitiative Kreis Höxter vorgenommen, die Region als Wirtschaftsstandort bekannter zu machen. Schließlich brauchen die rund 5.800 Unternehmen gute Mitarbeiter, die dazu beitragen, die Wirtschaftskraft der Region zu erhalten.

Aus diesem Grund starten die beiden Institutionen nun eine gemeinsame Kampagne, die unter dem Motto „Kreis Höxter – Die Region plus X“ steht. Potenzielle Auszubildende, Fach- und Führungskräfte sollen auf die Region aufmerksam gemacht werden. Und die Arbeitnehmer der Unternehmen im Kreis Höxter sollen in ihrer Entscheidung für den Standort bestätigt und gestärkt werden. Als visuelles Erkennungszeichen wurde ein X kreiert, das aus neun bunten Kreisen besteht und welches so die Vielfalt der Region widerspiegelt.

Das X steht für den gemeinsamen Nenner der zehn Städte und 124 Dörfer des Kreises. „In der Mathematik ist der X-Faktor die unbekannte Variable. Genau diese Metapher machen wir uns zunutze, um die unbekannten X-Faktoren der Region und der Unternehmen im Kreis Höxter bekannter zu machen“, erklärt Michael Stolte, Geschäftsführer der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung im Kreis Höxter (GfW) die Grundidee. Als Unterstützer der Aktion konnten die Initiatoren Unternehmer, Arbeitnehmer und Auszubildende aus unterschiedlichsten Branchen gewinnen.Diese Botschafter erzählen in Portraits, die auf der Webseite xregion.de zu finden sind, welche X-Faktoren in der Region und in ihren Unternehmen die zentrale Rolle spielen, hier zu leben und zu arbeiten. Um die Botschafter und die Unternehmen mit dem X zu verknüpfen, wurden die Teilnehmer an ihren Arbeitsplätzen mit einem lebensgroßen X fotografiert. Die Fotografen Irina Jansen und John Smith aus Bad Driburg nutzten als Fotostudio unter anderem die Werkstatt der Tischlerei Fuhrmann in Löwendorf, den Kuhstall vom Gut Holzhausen in Nieheim, den Produktionsbereich der Integ in Bad Driburg und das historische Rathaus in Brakel.

Jürgen Spier, geschäftsführender Gesellschafter des Spier Fahrzeugwerkes aus Steinheim und Vorsitzender der Wirtschaftsinitiative Kreis Höxter (WIH), ist einer der Botschafter: „Die Wirtschaft des Kreises Höxter ist geprägt von vielen Familienunternehmen, die verantwortungsvoll hinter ihren Mitarbeitern stehen. Attraktive Arbeitsplätze schaffen, der Jugend eine fundierte Ausbildung ermöglichen und als sicherer Arbeitgeber für eine gute Zukunft sorgen: Das ist das Ziel der Unternehmer der X-Region.“

„Wir wollen potenzielle Arbeitnehmer und deren Lebenspartner für die Region begeistern und sie motivieren, den Kreis Höxter als möglichen Standort zum Leben und Arbeiten in Betracht zu ziehen. Mit der X-Region-Kampagne schaffen wir für alle Städte und Gemeinden eine gemeinsame Dachmarke des Kreises Höxter unter gleichzeitiger Wahrung der Erscheinungsbilder und Identitäten der einzelnen Orte“, erklärt Landrat Friedhelm Spieker. „Wir würden es sehr begrüßen, wenn die Unternehmen in ihren Stellenanzeigen zukünftig auch das Kampagnenlogo verwenden, um die Verbundenheit mit der Region zu dokumentieren.“

Zum Kampagnenstart realisierten die Initiatoren zunächst eine Broschüre und eine Internetseite. Die Broschüre wird unter anderem den Unternehmen des Kreises Höxter zur Verfügung gestellt, damit sie diese bei Bewerbungsgesprächen aushändigen können. Zudem ist sie für die Verteilung auf Jobmessen etc. gedacht. Die Internetseite stellt kurz und knapp die Vorzüge der Region dar und lässt die Botschafter der Kampagne zu Wort kommen. Verlinkungen verweisen auf weitere Internetseiten, die über die Region berichten. Dazu gehört auch das Webportal byzznet.com, das die WIH bereits vor einigen Jahren initiierte. Hier veröffentlichen Unternehmen aus der Region (und darüber hinaus) ihre Stellenangebote. Das Besondere: Der Bewerberpool ermöglicht es, mit nur einer Bewerbung zig Unternehmen zu erreichen. Das Einverständnis des Bewerbers vorausgesetzt, können Personaler die Profile hier einsehen und gegebenenfalls Kontakt aufnehmen.

Auch der Einsatz der sozialen Medien kommt bei der X-Region-Kampagne nicht zu kurz: Auf der Facebook-Seite „Kreis Höxter – Die Region plus X“ werden aktuelle Informationen verbreitet: Fans der Seite können hier ihre eigenen X-Faktoren, die für den Kreis Höxter sprechen, posten und teilnehmende Unternehmen können ihre Stellenangebote veröffentlichen. „Hier geht es, wie bei allen sozialen Medien darum, Themen breit zu streuen. Die Kontakte von Kontakten nutzen, Inhalte teilen und bekannter machen, all das soll dazu beitragen, das Image und den Bekanntheitsgrad der Region zu fördern,“ so Sabine Gausemeier, Inhaberin der PR-Agentur GausemeierPR aus Paderborn, die das Konzept entwickelte.

Im nächsten Schritt soll mit weiteren Maßnahmen die Attraktivität des Wirtschaftsstandortes außerhalb des Kreises Höxter bekannt gemacht werden. „Dazu ist eine Anzeigenkampagne geplant. Denkbar ist auch der gemeinsame Besuch von Jobmessen, die Gewinnung der Aufmerksamkeit der Zielgruppe durch Radio- oder Kinospots etc.“, so Michael Stolte. „Die X-Region-Kampagne bietet uns vielfältige Möglichkeiten, diese Idee facettenreich und langfristig zu nutzen, um die X-Region in den Köpfen der Zielgruppe zu verankern.“

www.xregion.de

Veröffentlicht von

Sascha Brinkdöpke

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