Wintersport in Deutschland – diese Fakten sollten Sie kennen!

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Als einer der wichtigsten Wirtschaftsfaktoren trägt der Wintersport in Deutschland zu einer positiven Entwicklung der Geschäftslage in den Beherbergungsbetrieben der Wintersportorte bei. Nach Medienberichten wurden die großen Erwartungen der Tourismusbranche in die Wintersaison 2017/2018 durch die hohe Besucherzahl von circa 65.000 Teilnehmern und Gästen an den vier Wettkampftagen des Biathlon-Weltcup in Oberhof bestätigt. Gastronome rechnen im Vergleich zum Sommer 2017 mit gleichbleibenden oder besseren Geschäfte während der kommenden Monate.

Hohe wirtschaftliche Bedeutung des Skisports

Von deutschen Wintersportlern werden hauptsächlich alpine Wintersportarten, wie Ski- und Snowboardfahren bevorzugt. Die von weiten Teilen der Bevölkerung ausgeübten Sportarten stellen für die Wirtschaft eine wichtige Einnahmequelle von jährlich circa 16,4 Milliarden Euro(Stand 2010) dar. Nach der Einschätzung von Experten ist Skifahren damit die mit Abstand bedeutsamste Sportart, auf die insgesamt 13 Prozent aller im Sport getätigten Gesamtkonsumausgaben entfallen. Die wirtschaftliche Bedeutung des Skisports begründet sich nicht unwesentlich durch die mit dem Skisport verbundenen Zusatzausgaben für Anreise und Hotelaufenthalte. Von den meisten Skisportlern wird eine Anfahrt im eigenen PKW bevorzugt, wobei Paare und Familien häufig auch im Wohnmobil anreisen. Bei einem Anbieter wie Campanda.de können gut ausgestattete Reisemobile für jeden Zustellort gemietet werden. Eine wissenschaftliche Studie kam zum Ergebnis, dass für den Skisport beinahe doppelt so viel ausgegeben wird wie für andere Sportarten. Obwohl die Ausrüstung beim Skifahren verglichen mit verschiedenen Sport-Aktivitäten vergleichsweise teuer ist, fällt dies im Gesamtkonsummuster dennoch wenig ins Gewicht. Für die Anschaffung von Ausrüstung und Bekleidung werden im Skisport jährlich circa 915 Millionen Euro ausgegeben. Ein Anteil dieser Kosten entfällt auch auf die Fahrten zum Sport, die bei allen Wintersportarten deutlich umfangreicher und kostenintensiver sind als bei anderen Sportarten.

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Beliebte Wintersportarten: Eislaufen und Eishockey

Zu den hauptsächlich im Winter ausgeübten Sportarten zählen auch Eishockey und Eislaufen, die sich durch ihren Zeit- und Kostenaufwand teilweise erheblich von Sommer- und Ganzjahressportarten unterscheiden. Zudem erfahren typische Wintersportarten durch die Olympischen Winterspiele eine zusätzliche Würdigung. Von Wissenschaftlern wurde bei der Ausübung typischer Sportarten wie Skifahren und Roden eine starke Differenzierung festgestellt, wobei einige Bundesländer wie Bayern und Baden-Württemberg in besonderem Maß vom Wintersport profitieren. Wer sich spontan zu einem Skiurlaub entschließt, findet bei Campanda ein geeignetes Wohnmobil auch als Last-Minute-Angebot. Allerdings besitzt der Wintersport einen vergleichsweise geringen Organisationsgrad anhand von Vereinen oder Gruppen, sondern wird von den Beteiligten hauptsächlich als Individualsport betrieben. Mit einem Anteil von circa 14 Prozent gilt der Skisport in Deutschland als Breitensport. Obwohl die meisten Skifahrer ihren Sport überwiegend im Winter ausüben, nimmt das Skifahren auf der Tabelle der am häufigsten betriebenen Sportarten den achten Platz ein. Neben alpinem Ski und Langlauf sind Wissenschaftlern zufolge auch Eishockey, Schlittschuh- und Schlittenfahren, sowie Curling, Bobfahren und Snowboard beliebte bei Deutschen beliebte Wintersportarten. Die Höhe der Ausgaben rund um den Skisport wird von Wirtschaftsexperten mit circa 10,8 Milliarden Euro jährlich beziffert. Dadurch zählt der Skisport nach dem Fußball zu den konsumstärksten Sportarten. Zu den beliebtesten Skiregionen Deutschland zählt Garmisch-Partenkirchen mit der Zugspitze und dem Gletscher-Skigebiet rund um die Zugspitzplatte, insgesamt 40 Pistenkilometern, vier beschneiten Talabfahrten und der Kandahar-Abfahrt als wichtigem Austragungsort der Ski-Weltcup-Rennen.

Veröffentlicht von

Peer-Michael Preß

Die Themenschwerpunkte des Autors sind B2B-Marketing, Medien und Kommunikationsstrategien und deren Umsetzung in der Praxis.

Seitb 20 Jahren ist er geschäftsführender Gesellschafter des Unternehmens Press Medien GmbH & Co. KG mit den Tätigkeitsbereichen Buch- und Zeitschriftenverlag, Druckerei und Medienagentur.

Er absolvierte die Ausbildung zum Verlagskaufmann in der Gundlach Gruppe, Bielefeld, und schloss erfolgreich ein Studium zum Betriebswirt mit Abschlussarbeit im Bereich Marketing zum Thema „E-Commerce in der graphischen Industrie“ ab.

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