WESSLING Innovation Award – Gelebte Innovationskultur als Triebfeder

Die WESSLING Geschäftsführung gratuliert den Gewinner des mit 10.000 Euro dotierten WESSLING Innovation Award 2018
Die WESSLING Geschäftsführung gratuliert den Gewinner des mit 10.000 Euro dotierten WESSLING Innovation Award 2018 (Foto: WESSLING)

Münster. Schneller, präziser, sicherer – ein neuer Legionellennachweis innerhalb nur weniger Stunden hat die Jury des WESSLING Innovation Award 2018 überzeugt. Mit insgesamt 10.000 Euro hat der internationale Analytik- und Beratungsdienstleister die besten vier Innovationen bei der diesjährigen schwungvollen Preisverleihung im LWL-Museum prämiert. Zum 35-jährigen Bestehen wurde der Preis am Laborstandort Münster verliehen, eine von insgesamt 25 Niederlassungen in sieben europäischen Ländern und China. Dass das Innovationsklima im Unternehmen stimmt, zeigen die jährlichen Ideen aus der Belegschaft der über 1.400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Innovationsgeist wird bei WESSLING groß geschrieben

„Es hieß zuletzt, dass den deutschen Unternehmen die Ideen ausgehen. Diesen Trend sehen wir bei WESSLING nicht“, sagt Florian Weßling, geschäftsführender Gesellschafter. Der Innovationsgeist wird im Unternehmen groß geschrieben – und, so Weßling, „gute Ideen hängen nicht immer vom Budget ab. Oft sind es die kleinen Verbesserungen, die unseren Kunden und unseren Dienstleistungen entscheidende Vorteile verschaffen.“

Durch flache Hierarchien, direkte Kommunikationswege und eine enge interdisziplinäre Zusammenarbeit fördert das Unternehmen dieses Innovationsklima. „Die gelebte Innovationskultur ist unsere Triebfeder und wichtig, um fit für die Zukunft zu bleiben“, sagt Florian Weßling. Denn vieles, das gestern noch eine Vision war, gehört heute bereits zu unserem Alltag, kann aber morgen schon wieder überholt sein. Mit Innovationen aus den Bereichen Lebensmittelsicherheit, Umwelt und Digitalisierung haben die Preisträger die Jury des WESSLING Innovation Award überzeugt:

Lebensmittelsicherheit im Fokus

Ein wichtiges Tool für die Lebensmittelüberprüfung hat Marian Górowiec aus Posen entwickelt: Mit seinem neuen Kalkulator lässt sich die Akute Referenzdosis (ARfD), also der maximal zulässige Wert an Pestizidrückständen in Lebensmitteln, jetzt in rund 30 Minuten berechnen und damit dreimal so schnell. Kunden aus der Lebensmittelbranche lassen den Wert regelmäßig in den WESSLING Laboratorien überprüfen, um damit die strengen Kontrollen für den Verbraucherschutz zu erfüllen.

Schneller, präziser, sicherer: Das neue Legionellen-Nachweisverfahren

Dank der Innovation der Münsteraner Dagmar Braeker, Marius Kerkhoff und Dr. Judith Scharte ist das Unternehmen mit einem neuen Legionellen-Nachweisverfahren „first on the market“. Es hilft vor allem Kunden, die aufgrund eines Legionellenbefalls, z.B. in Rückkühlwerken, saniert oder Biozid zur Bekämpfung der Bakterien eingesetzt haben. Der neue Nachweis gibt ihnen innerhalb weniger Stunden ab Probeneingang im Labor Auskunft darüber, ob die Maßnahmen gegriffen haben – bisher dauerte das mehrere Tage.

Plastikmüll vermeiden: Bewusstsein schon im Kindergarten schärfen

Adrienn Tolokán aus Ungarn erhält den WESSLING Innovation Award 2018 für ihre Anti-Plastik-Kampagne in Kindergärten und Grundschulen. Mit einem Malwettbewerb, Müllsammelaktionen an Flüssen und Kurzfilmen stieß sie einen intensiven Dialog – auch mit Eltern und Lehrern – über Umweltschutz und Nachhaltigkeit an. Ein Engagement, das in Ungarn bereits mit dem CSR Ungarn Award ausgezeichnet wurde.

Mikroplastik zählt aktuell zu den großen Themen der WESSLING Experten. In verschiedenen europäischen Forschungsprojekten bringen sie ihr Know-how ein.

Neues IoT-Messgerät: digitale Schnittstelle für Labor und Kunde

Eine digitale Schnittstelle zwischen Kunden und Labor im Sinne des “Internet of things” entwickelte der Ungar Krisztián Somogyi. Die lückenlose Online-Überwachung durch das Messgerät bedeutet ein deutliches Plus in der Qualitätssicherung.

www.wessling.de

Veröffentlicht von

Sascha Brinkdöpke

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