RWE sieht sich als Sieger im Schiedsgerichtsverfahren gegen Gazprom

RWE sieht sich als Sieger im Schiedsgerichtsverfahren gegen Gazprom Essen (dapd). Deutschlands zweitgrößter Energieversorger RWE hat sich in einem Schiedsverfahren gegen den russischen Gasversorger Gazprom durchgesetzt. Das teilte eine Konzernsprecherin der Nachrichtenagentur dapd mit. Der Streitwert habe in dreistelliger Millionenhöhe gelegen. Die Energieriesen hatten sich nach RWE-Angaben nicht über die Höhe der Abnahmeverpflichtungen in den langjährigen Lieferverträgen einigen können. Gazprom sei von höheren Abnahme- beziehungsweise Zahlungsverpflichtungen ausgegangen als RWE und habe deshalb ein Schiedsgericht angerufen. Doch habe das Gericht RWE recht gegeben. Der Konzern müsse die Zahlung nicht leisten, sagte die Sprecherin. Von Gazprom war zunächst keine Stellungnahme zu erhalten. Keinen Einfluss hat die Schiedsgerichtsentscheidung auf die Verhandlungen zwischen RWE und Gazprom über die Umstellung der Preisformel in den Langfrist-Lieferverträgen auf marktnähere Modelle. Gazprom steht seit einiger Zeit wegen des Überflusses an Gas auf dem Weltmarkt unter Druck, seinen Lieferanten Preiszugeständnisse zu machen. dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)

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Peer-Michael Preß

Peer-Michael Preß – Engagement für die Unternehmerinnen und Unternehmer in der Region seit fast 20 Jahren. Als geschäftsführender Gesellschafter des Unternehmens Press Medien GmbH & Co. KG in Detmold ist er in den Geschäftsfeldern Magazin- und Fachbuchverlag, Druckdienstleistungen und Projektagentur tätig. Seine persönlichen Themenschwerpunkte sind B2B-Marketing, Medien und Kommunikationsstrategien.

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