Präsidentenfahrzeug hält vor Senioreneinrichtung

Bad Oeynhausen „Jetzt bin ich so alt geworden, aber in so einem Auto habe ich noch nie gesessen.“ Horst Klinkenberg (62), Bewohner des Seniorenzentrums Bethel Bad Oeynhausen, steht staunend vor dem alten Lincoln. Der rüstige Senior ist einer von drei Bewohnern, die am Dienstag (02.10.) spontan zu einem Ausflug mit dem Oldtimer starten.

Der 61er Lincoln Continental Cabrio sorgt für viel Aufmerksamkeit, als er mit seinen sieben Metern direkt vor dem Seniorenzentrum Bethel Am Hambkebach hält. „Mit diesem Ausflug wollen wir den Bewohnern etwas ganz Besonders bieten“ so Joachim Knollmann, Hauptgeschäftsführer des Seniorenzentrums Bethel Bad Oeynhausen. „Der Präsident John F. Kennedy ist bereits mit diesem Modell unterwegs gewesen.“ Die sieben Meter lange Limousine ist der ganze Stolz von Stefan Pütz. Mit viel Liebe zum Detail hat er das alte Fahrzeug zu einem Glanzstück gemacht. Seine Mütze und eine dunkle Sonnenbrille verleihen ihm sofort den Charme eines privaten Chauffeurs. Galant hält er beim Einsteigen den Damen die Tür auf und wartet, bis jeder sicher in den roten Lederpolstern sitzt. „Natürlich wollen wir offen fahren“ sagt Horst Klinkenberg. Auch die beiden Damen sind sich einig: Wenn schon ein Cabrio, dann bleibt es auch offen. Das Wetter spielt mit. Die Sonne scheint und die Fahrt geht los Richtung Vlotho und Winterberg. „Jetzt wohne ich schon so lange in Bad Oeynhausen, aber hier war ich noch nie!“ Margret Brandt (63), genießt die 2stündige Tour mit Chauffeur. Weiter geht es zum gemütlichen Kaffeetrinken in das Restaurant „Weserhütte“ an der Weser. Margret Brandt fühlt sich durch den Ausflug so jung, dass sie direkt bis zum Wasser spaziert. „Alles sieht genauso aus wie früher. Es hat sich nichts verändert.“ Bei Kaffee und Kuchen erzählt die alte Dame über frühe Erinnerungen und schöne Erlebnisse. „Wir können richtig spüren, wie die Nervosität von den Bewohnern abfällt.“ Erzählt Anja Peschmann, die den Ausflug begleitet. „Alle genießen die Fahrt. Sicherlich auch, weil wir in dem Auto sitzen, wie auf einem bequemen Sofa.“ So ist es kein Wunder, dass auf der Rückfahrt sogar einigen Fußgängern gewunken wird. Mit 300 PS geht es dann ganz gelassen und ruhig zurück durch die Straßen von Bad Oeynhausen. Ein schöner Ausflug, an den die Bewohner sicherlich noch lange denken werden.

Veröffentlicht von

Peer-Michael Preß

Peer-Michael Preß – Engagement für die Unternehmerinnen und Unternehmer in der Region seit fast 20 Jahren. Als geschäftsführender Gesellschafter des Unternehmens Press Medien GmbH & Co. KG in Detmold ist er in den Geschäftsfeldern Magazin- und Fachbuchverlag, Druckdienstleistungen und Projektagentur tätig. Seine persönlichen Themenschwerpunkte sind B2B-Marketing, Medien und Kommunikationsstrategien.

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