Sarrazin schafft nun den Euro ab

Berlin (dapd). Ex-Bundesbanker Thilo Sarrazin reiht sich in die Schar der Euro-Kritiker ein und greift Bundeskanzlerin Angela Merkel frontal an. Sein neues Buch, das am Dienstag erscheint, trägt den Titel: „Europa braucht den Euro nicht.“ Mit dieser These stellt sich der frühere Berliner SPD-Finanzsenator ausdrücklich gegen Merkels Aussage: „Scheitert der Euro, dann scheitert Europa.“ In seinem 464-Seiten-Buch konstruiert der Autor zudem einen Zusammenhang zwischen dem Holocaust und der Euro-Krise.

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Jede vierte Klinik zahlt „Fangprämien“ für Patienten

Berlin (dapd). Viele Ärzte kassieren einer Studie der Universität Halle-Wittenberg zufolge Extra-Honorare für die Überweisung von Patienten an bestimmte Kliniken. Im Auftrag des GKV-Spitzenverbandes befragte das Meinungsforschungsinstitut TMS Emnid Bielefeld über 1.100 niedergelassene Fachärzte, stationäre Einrichtungen und nichtärztliche Leistungserbringer, wie die „Bild“-Zeitung (Dienstagausgabe) berichtet.

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Energiewirtschaft kritisiert Konzeptlosigkeit bei der Energiewende

Frankfurt/Main (dapd). Die Energiewirtschaft fordert von der Bundesregierung ein klareres Konzept zur Umsetzung der Energiewende. „Die Summe der Einzelteile ergibt kein Ganzes“, schrieb die Chefin des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW), Hildegard Müller, in einem Gastbeitrag in der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ laut Vorabbericht.

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Bouffier lehnt Staatshilfen für Neckermann ab

Wiesbaden (dapd-hes). Der hessische Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) hat staatliche Hilfen für den Erhalt des angeschlagenen Versandhändlers Neckermann abgelehnt. Die Rolle der Landesregierung könne allenfalls eine moderierende sein, sagte Bouffier am Montag in Wiesbaden im Anschluss an ein Treffen mit Betriebsräten und der Gewerkschaft ver.di.

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RAG-Stiftung lässt Termin für Evonik-Börsengang weiter offen

Essen (dapd). Die Essener RAG-Stiftung spielt beim geplanten Börsengang des Spezialchemiekonzerns Evonik weiter auf Zeit. Das Kuratorium genehmigte am Montag zwar die Finanzmittel zur weiteren Vorbereitung der Notierung am Aktienmarkt, wie die Stiftung mitteilte. Doch einen Termin für den seit April 2011 angestrebten Börsengang nannte sie nicht.

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Kassen blocken Bahrs Drohung ab

Berlin (dapd). Trotz des Drucks von Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr wollen die gesetzlichen Krankenversicherungen weiterhin keine Prämien ausschütten. Es brauche da auch keine neuen gesetzgeberischen Regelungen, betonte der Sprecher des GKV-Spitzenverbandes, Florian Lanz, am Montag im Gespräch mit der Nachrichtenagentur dapd in Berlin.

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Roth gegen Dreier-Team für die Bundestagswahl

Berlin (dapd). Grünen-Chefin Claudia Roth hält nichts von einem möglichen Dreier-Spitzenteam ihrer Partei für die Bundestagswahl 2013. „Wir wollen mit einem Duo antreten“, sagte Roth am Montag in Berlin. Es sei zwar „spannend“, dass es innerhalb der Partei Debatten über andere Optionen gebe. Der Bundesvorstand habe aber vorgeschlagen, mit einer Doppelspitze in den Wahlkampf zu gehen. Hinter diesem Beschluss stehe sie.

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Grosse-Brömer wird Altmaiers Nachfolger in Unions-Fraktion

Berlin (dapd). Die Unions-Fraktion hat einen Nachfolger für den scheidenden Parlamentarischen Geschäftsführer Peter Altmaier gefunden. Fraktionschef Volker Kauder werde am Dienstag der Fraktion den bisherigen Justiziar Michael Grosse-Brömer für den Posten vorschlagen. Das erfuhr die Nachrichtenagentur dapd am Montag aus Fraktionskreisen.

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RWE plant drastischen Ausbau der erneuerbaren Energien

Bremerhaven (dapd-nrd). Deutschlands zweitgrößter Energieversorger RWE plant einen drastischen Ausbau seiner Windkraftkapazitäten. Der künftige Konzernchef Peter Terium kündigte am Montag in Bremerhaven an, der Energiekonzern wolle bis 2025 Offshore-Windparks mit einer Gesamtkapazität von über 6.500 Megawatt errichten. Außerdem beabsichtige RWE sein Windportfolio an Land auf bis zu 5.000 Megawatt zu verdreifachen.

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Keine Stellungnahme Röttgens geplant

Berlin (dapd). Das Bundesumweltministerium hat Berichte zurück gewiesen, wonach sich der gescheiterte Bundesumweltminister Norbert Röttgen noch einmal zu den Umständen seiner Entlassung äußern will. „Es gibt keine Stellungnahme zu den Vorgängen und auch keine Ankündigung“, sagte eine Ministeriumssprecherin am Montag in Berlin. Allerdings wolle Röttgen 2013 wieder für den Bundestag kandidieren.

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