Die Montage bei emco in der Corona-Zeit - hier die Spiegelschrankmontage in Lingen. - Foto: emco
Die Montage bei emco in der Corona-Zeit - hier die Spiegelschrankmontage in Lingen. - Foto: emco

Neue Strategie bringt emco Group „bis jetzt gut durch die Corona-Zeit“

Von Homeoffice und neuen Produkten

Christian Gnaß, Geschäftsführender Gesellschafter der emco Group, ist relativ zufrieden mit dem zurückliegenden und durch Corona geprägtem Jahr 2020: „Wir haben seit 2016 eine neue, international ausgerichtete Strategie entwickelt und unsere internen Strukturen verändert, um eine Basis für Expansion und Fokussierung zu schaffen. So konnten wir vor allem in den letzten Jahren viele Maßnahmen umsetzen, was uns in der Corona-Krise bis jetzt zugutekam.“

Über 150 mobile Arbeitsplätze – Umzug ins Homeoffice war kein Problem

Rund 150 Mitarbeiter arbeiten derzeit ganz oder teilweise im Homeoffice. Die technischen Voraussetzungen hat das Unternehmen schon vor der Corona-Krise geschaffen, sodass ein Umzug für emco rasch vollzogen werden konnte. „Wir mussten aus dem Stand zahlreiche mobile Arbeitsplätze schaffen. Anfangs war ich skeptisch, dass die gesamte Hard- und Software kurzfristig alternierend an einen Heimarbeitsplatz versetzt werden kann. Aber unsere IT hat hervorragende Arbeit geleistet“, freut sich Christian Gnaß. „Die Weichen für einen schnellen Umzug wurden im Rahmen der Strategieausrichtung jedoch schon 2019 gestellt. Die IT war gut vorbereitet.“

Anpassung an neue Produktbedürfnisse der Kunden konnten schnell umgesetzt werden

Eine weitere strategische Veränderung, die der emco Group in der Corona-Zeit zugutekommt, ist die Umstellung des Produktentwicklungsprozesses. Das Unternehmen kann seither viel schneller auf veränderte Bedürfnisse der Kunden reagieren und seine Produkte anpassen oder neue entwickeln. So hat emco im letzten Jahr zum Beispiel Eingangsmatten mit Corona-Informationen in 45 Sprachen in viele Länder der gesamten Welt verkaufen können. Auch Desinfektionsauffangmatten sind nun neu im Programm, ebenso wie Atemschutzwände für Büroarbeitsplätze oder Desinfektionsspender für Eingangsbereiche in großen und öffentlichen Gebäuden. „Unsere Mitarbeiter aller Unternehmensbereiche, die in den Produktentwicklungsprozessen arbeiten, haben hervorragend reagiert und die neuen Herausforderungen angenommen. Getreu dem Motto der Bundesregierung `Gemeinsam gegen die Corona-Krise` haben wir reagiert und neue Bedürfnisse erkannt. Dank der neuen Strukturen, die wir schon vor einigen Jahren verändert haben, sind unsere Prozesse schlank und damit schnell“, kommentiert Daniel Sabandi, CFO und Geschäftsführer der emco Group, die Hintergründe.

Weniger anfällig für Marktschwankungen – breit aufgestellt in verschiedenen Geschäftsbereichen

Die emco Group ist tätig in vier Geschäftsbereichen und damit nach wie vor breit aufgestellt sowie für Schwankungen im Markt weniger anfällig als viele andere Firmen. Emco agiert in den Bereichen Bautechnik für Eingangsmatten (emco Bau), hochwertige Baudausstattungen mit modernster Lichttechnik (emco Bad), alltägliche Bürotechnik vom Locher bis hin zum Tischhefter (Novus Dahle) sowie im Bereich der Entwicklung und Produktion von Elektrorollern (emco e-scooter). Weltweit beschäftigt emco mehr als 1200 Mitarbeiter – davon 600 allein am Hauptstandort in Lingen.

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