Moody’s senkt Kreditwürdigkeit der Metro

Düsseldorf (dapd). Neuer Rückschlag für die Metro: Die Ratingagentur Moody’s hat die Kreditwürdigkeit des größten deutschen Handelskonzerns um eine Stufe auf „Baa3“ gesenkt. Die Ratingagentur begründete ihren Schritt am Donnerstag mit den sinkenden Gewinnen des Handelsriesen. Dies und der stockende Schuldenabbau ließen mittelfristig keine deutliche Verbesserung der Kennzahlen erwarten.

Der erst kürzlich aus dem DAX ausgeschiedene Konzern hatte am Freitag vergangener Woche die Börse mit einer Gewinnwarnung geschockt und seine Ergebnisprognose für 2012 wegen der Konsumflaute in Süd- und Osteuropa um rund 15 Prozent gesenkt. Ein schlechteres Rating bedeutet in der Regel, dass der betroffene Konzern höhere Zinsen für Kredite oder Anleihen zahlen muss. Metro betonte allerdings in einer ersten Reaktion, die Entscheidung von Moody’s werde wohl keine gravierenden Auswirkungen auf die Refinanzierungssituation der Metro Group haben. Die langfristige Finanzierung für die Jahre 2012 und 2013 sei bereits zu günstigen Konditionen sichergestellt. Der Konzern sehe seine Position bei Liquidität und Bonität als „weiterhin stabil an“. „Der Ruf der Metro Group in der Bankenwelt ist ausgezeichnet und garantiert uns jederzeit den Zugang zum kurz- und langfristigen Kreditmarkt“, hieß es in der Erklärung weiter. Die Metro halte an dem Ziel einer nachhaltigen Umsatzverbesserung, einer Verbesserung des Cash-Flows und einer Senkung der Nettoverschuldung fest.

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Peer-Michael Preß

Peer-Michael Preß – Engagement für die Unternehmerinnen und Unternehmer in der Region seit fast 20 Jahren. Als geschäftsführender Gesellschafter des Unternehmens Press Medien GmbH & Co. KG in Detmold ist er in den Geschäftsfeldern Magazin- und Fachbuchverlag, Druckdienstleistungen und Projektagentur tätig. Seine persönlichen Themenschwerpunkte sind B2B-Marketing, Medien und Kommunikationsstrategien.

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