Metalldiebe verursachen Millionenschäden bei RWE

Metalldiebe verursachen Millionenschäden bei RWE Essen (dapd). Die wachsende Zahl von Metalldiebstählen sorgt für Millionenschäden bei Deutschlands zweitgrößtem Energieversorger RWE. Nun will der Stromkonzern den Dieben mit „künstlicher DNA“ das Handwerk legen. Der RWE-Sicherheitschef Michael Schmidt sagte am Freitag: „Was wir erleben, ist professionell betriebene Bandenkriminalität, und dagegen wehren wir uns jetzt.“ Allein 2011 zählte der Konzern fast 500 Metalldiebstähle. Der Schaden gehe in die Millionen, betonte der Konzern. Besonders betroffen seien das Ruhrgebiet und die rheinische Braunkohleregion. Die „künstliche DNA“ soll – einmal auf das Metall aufgebracht – die Identifizierung von gestohlenem Material erleichtern und so den Verkauf von Diebesgut erschweren. Zurzeit prüft der Konzern die Methode in einem Feldtest bei der Kraftwerkstochter RWE Power. Bei ihren Bemühungen zur Eindämmung des Diebstahls arbeiten die großen Infrastrukturbetreiber RWE, Deutsche Bahn und Deutsche Telekom auch mit dem Verband Deutscher Metallhändler zusammen. Die Deutsche Bahn setzt bereits seit dem vergangenen Jahr auf die „künstliche DNA“. dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)

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Peer-Michael Preß

Peer-Michael Preß – Engagement für die Unternehmerinnen und Unternehmer in der Region seit fast 20 Jahren. Als geschäftsführender Gesellschafter des Unternehmens Press Medien GmbH & Co. KG in Detmold ist er in den Geschäftsfeldern Magazin- und Fachbuchverlag, Druckdienstleistungen und Projektagentur tätig. Seine persönlichen Themenschwerpunkte sind B2B-Marketing, Medien und Kommunikationsstrategien.

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