Merk legt Entwurf für verschärftes Stalking-Gesetz vor

Merk legt Entwurf für verschärftes Stalking-Gesetz vorMünchen (dapd). Bayerns Justizministerin Beate Merk (CSU) will einen besseren Schutz von Stalking-Opfern erreichen und dazu der Justizministerkonferenz am kommenden Mittwoch bereits einen Vorschlag für eine Gesetzesänderung vorlegen. Merk legt Entwurf für verschärftes Stalking-Gesetz vor München (dapd). Bayerns Justizministerin Beate Merk (CSU) will einen besseren Schutz von Stalking-Opfern erreichen und dazu der Justizministerkonferenz am kommenden Mittwoch bereits einen Vorschlag für eine Gesetzesänderung vorlegen. „Bisher krankt die strafrechtliche Verfolgung von Stalkern daran, dass eine psychische Belastung des Opfers“ allein nicht ausreicht“, sagte Merk am Freitag in München. Das Opfer, das sich nach außen nichts anmerken lasse, werde im Regelfall nicht geschützt. Bei den Betroffenen müsse nach geltender Regelung eine „schwer wiegende Beeinträchtigung der Lebensgestaltung“ eintreten, sodass sie ihre äußere Lebensführung ändern müssten. Merk betonte, künftig solle es ausreichen, dass das beharrliche Nachstellen „geeignet“ sei, die schwerwiegende Beeinträchtigung der Lebensgestaltung herbeizuführen. Dann könnten die Behörden etwa leichter frühzeitig mit Untersuchungshaft reagieren. dapd (Politik/Politik)

FG_AUTHORS: dapd News

Veröffentlicht von

Peer-Michael Preß

Peer-Michael Preß – Engagement für die Unternehmerinnen und Unternehmer in der Region seit fast 20 Jahren. Als geschäftsführender Gesellschafter des Unternehmens Press Medien GmbH & Co. KG in Detmold ist er in den Geschäftsfeldern Magazin- und Fachbuchverlag, Druckdienstleistungen und Projektagentur tätig. Seine persönlichen Themenschwerpunkte sind B2B-Marketing, Medien und Kommunikationsstrategien.

Sie erreichen Peer-Michael Preß unter:

m.press@press-medien.de
www.press-medien.de

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Ich akzeptiere

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.