Lebenslanges Lernen erfolgreich gefördert

Osnabrück. In Hannover nahmen sie den Lohn für viele Tage nebenberuflichen Praxis- und Theorieunterricht entgegen: 14 Busfahrerinnen und Busfahrer aus Osnabrück, Hameln und Hannover haben in einem bundesweit einmaligen Projekt die Ausbildung zur „Fahrkraft im Fahrbetrieb (FiF)“ erfolgreich bestanden.

„Uns freut es sehr, dass alle Teilnehmer bestanden haben. Ihr Einsatz, der neben dem Beruf sicher nicht klein war, hat sich gelohnt“, freut sich André Kränzke, Leiter des Verkehrsbetriebes der Stadtwerke Osnabrück.

Schon seit sechs Jahren „FiF“ig beim Fahrernachwuchs
Junge Menschen nach dem Schulabschluss drei Jahre lang auf den Fahrerberuf vorzubereiten, das ist bei den Stadtwerken und ihren Partnern in der Verkehrsgemeinschaft Osnabrück (VOS) schon sechs Jahre gelernte Praxis. Mit dem Beruf „Fachkraft im Fahrbetrieb (FiF)“ schauen die Auszubildenden hinter alle Kulissen eines Verkehrsbetriebes – und sind nach ihrem Abschluss dementsprechend vielseitig einsetzbar. Diese Flexibilität ermöglicht jetzt auch ein erfolgreich abgeschlossenes Projekt der Kraftverkehrsgesellschaft Hameln, der üstra Hannoversche Verkehrsbetriebe AG, der Stadtwerke Osnabrück der Akademie des Verbandes Deutscher Verkehrsunternehmen und der Agentur für Arbeit. 14 Busfahrerinnen und Busfahrer aus den drei Betrieben nutzten die Chance, den qualifizierten Berufsabschluss innerhalb von 33 Tagen Praxis und 31 Tagen Theorie erfolgreich zu bestehen. Insgesamt umfasst diese Maßnahme etwa 500 Stunden Vorbereitung. „Das sind drei gut investierte Monate“, erläutert Heinz-Jürgen Aust, Betriebsleiter der Kraftverkehrsgesellschaft Hameln. Denn im Anschluss an diese Investition haben die Teilnehmer eine abgeschlossene Berufsausbildung in dem Bereich, in dem sie tätig sind.

Umfängliche Förderung
Die Weiterbildung ermöglichten die Arbeitsagenturen und Jobcenter vor Ort, die die Umschulung mit finanzierten. „Das Fortbildungsprogramm >WeGeBAU< der Arbeitsagenturen unterstützte die Qualifizierung der Mitarbeiter finanziell dadurch, dass für die Arbeitsausfallzeiten, die durch die Weiterbildung entstanden, den Stadtwerken Arbeitsentgeltzuschüsse gezahlt wurden,“ so Veronika Lorenz-Besewski vom Arbeitgeber-Service der Arbeitsagentur Osnabrück. „Während des gesamten Projektes gab es eine enge Zusammenarbeit zwischen den Verkehrsbetrieben, den Umschülern und der Arbeitsagentur. Das Projekt zeigt vorbildlich, wie man Fachkräfte aus den eigenen Reihen gewinnen und sich so als Unternehmen für die Zukunft wappnen kann“, sagte Wilhelm Lindenberg, Vorstand Betrieb und Personal der üstra.

www.stadtwerke-osnabrueck.de

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Peer-Michael Preß

Peer-Michael Preß – Engagement für die Unternehmerinnen und Unternehmer in der Region seit fast 20 Jahren. Als geschäftsführender Gesellschafter des Unternehmens Press Medien GmbH & Co. KG in Detmold ist er in den Geschäftsfeldern Magazin- und Fachbuchverlag, Druckdienstleistungen und Projektagentur tätig. Seine persönlichen Themenschwerpunkte sind B2B-Marketing, Medien und Kommunikationsstrategien.

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