Energieeffizienz jetzt auch in Bad Meinberg

Das Thema Klimaschutz ist in der Gastronomie angekommen. Auch in Lippe, denn hier hat die Windmühle Fissenknick die Initiative ergriffen. Geschäftsführer Holger Lemke zeigte am 04.07. 2013 beim Pressegespräch gemeinsam mit der SMART ET und der EnergieAgentur.NRW, wie Energieeffizienz konkret vor und hinter den Kulissen aussehen kann. „Wir wollten den Energieverbrauch sichtbar machen und die Energiekosten senken. Inzwischen haben wir festgestellt, dass wir gleichzeitig eine ganze Menge für den Klimaschutz tun können“, so Holger Lemke.

Die Idee zum klimafreundlichen Ausgehen stammt aus dem Projekt „Green Club Index“, an dem die EnergieAgentur.NRW beteiligt ist. In der Gastronomie ist ein jährlicher Stromverbrauch von rund 100.000 kWh nicht selten. Das entspricht dem Jahresverbrauch von über 25 Drei-Personen-Haushalten oder einem CO2-Ausstoß von knapp 56 Tonnen. Die Gastronomiebetriebe sind insofern nicht nur für guten Service verantwortlich, sondern auch für deutliche Mengen an Treibhausgas-Emissionen. „Die Energieagentur.NRW liefert den Gastronomiebetreibern das Know-how, wie sie ihren Energieverbrauch senken können und wo sie kompetente Ansprechpartner in ihrer Nähe finden. Jede eingesparte Kilowattstunde ist eben auch praktizierter Klimaschutz“, so Nils Krüger, EnergieAgentur.NRW. Krüger ist der zuständige Klimanetzwerker im Regierungsbezirk Detmold. Die Windmühle Fissenknick erhielt in den vergangenen Wochen von der SMART ET eine maßgeschneiderte Energieberatung und konnte dadurch erheblich Energie und Kosten sparen.

„Besonders hohes Potenzial haben wir bei der Beleuchtung und den Kühlanlagen, sowie der Raumheizung vorgefunden“, erklärte Frank Meyer zur Heide. Diese Maßnahmen bleiben für die Gäste der historischen Mühle komplett unsichtbar. „Wir haben auch die Mitarbeiter miteinbezogen und einen Energiebeauftragten ernannt. Er checkt insbesondere die Betriebslaufzeiten von Kühlschränken und anderen Stromfressern“, so Holger Lemke. Eine eigene Energiepolitik soll in der Mühle das Thema Klimaschutz dauerhaft verankern. Die Beratungsleistungen in der Windmühle Fissenknick sind gefördert worden über das KfW-Programm „Energiebeartung im Mittelstand“. Gastronomiebetriebe können dort – genau wie andere mittelständische Unternehmen – einen Teil der Kosten über die KfW-Bank erstattet bekommen. Betriebe, die diesen Weg beschreiten und Klimaschutzmaßnahmen angehen, können das ab sofort mit dem offiziellen „SMART Energielabel“ dokumentieren und damit zeigen, dass man bei ihnen klimafreundlich genießen kann.

Die Projektpartner
Die Fissenknicker Mühle ist ein Café und Restaurant im Bad Meinberger Ortsteil Fissenknick mit historischen Räumlichkeiten wie der Windmühlenstube, dem Müllernstübchen und zusätzlicher Terasse im Außenbereich.

Die Smart ET SMART Energietechnik GmbH ist ein unabhängiges Beratungsbüro aus Willingen. Kerngeschäft ist die Planung und Umsetzung von Energiesparmaßnahmen in Unternehmen. Die SMART ET ist anerkannter Kooperationspartner der KfW Bank und kann so Kunden bei der Inanspruchnahme von Förderprogrammen unterstützen.

www.smartet.de

Veröffentlicht von

Peer-Michael Preß

Peer-Michael Preß – Engagement für die Unternehmerinnen und Unternehmer in der Region seit fast 20 Jahren. Als geschäftsführender Gesellschafter des Unternehmens Press Medien GmbH & Co. KG in Detmold ist er in den Geschäftsfeldern Magazin- und Fachbuchverlag, Druckdienstleistungen und Projektagentur tätig. Seine persönlichen Themenschwerpunkte sind B2B-Marketing, Medien und Kommunikationsstrategien.

Sie erreichen Peer-Michael Preß unter:

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