Containerreederei Hapag-Lloyd tief in den roten Zahlen

Hamburg (dapd). Deutschlands wichtigste Containerreederei Hapag-Lloyd hat im ersten Quartal 2012 trotz höherer Umsätze einen Verlust von 132 Millionen Euro eingefahren. Der Umsatz stieg um acht Prozent auf 1,6 Milliarden Euro, wie das Hamburger Unternehmen am Donnerstag mitteilte.

Laut Hapag-Lloyd legte die Menge der transportierten Container wegen des guten Welthandels zwar um elf Prozent zu, die Erlöse hielten aber wegen Preiskämpfen unter den Reedereien nicht Schritt. Die Reederei kündigte inzwischen Preiserhöhungen an.

Hapag-Lloyd steckt in einer Zwickmühle: Die Treibstoffkosten stiegen um 30 Prozent, aber die Konkurrenz ließ Preiserhöhungen bisher nicht zu. Auch andere Großreedereien schreiben deswegen derzeit Verluste. Hapag-Lloyd ist mit 143 Schiffen die viertgrößte Linienreederei der Welt.

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Peer-Michael Preß

Peer-Michael Preß – Engagement für die Unternehmerinnen und Unternehmer in der Region seit fast 20 Jahren. Als geschäftsführender Gesellschafter des Unternehmens Press Medien GmbH & Co. KG in Detmold ist er in den Geschäftsfeldern Magazin- und Fachbuchverlag, Druckdienstleistungen und Projektagentur tätig. Seine persönlichen Themenschwerpunkte sind B2B-Marketing, Medien und Kommunikationsstrategien.

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